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Sammelrezension: Klaus Hurrelmann; Erik Albrecht: Die heimlichen Revolutionäre: Wie die Generation Y unsere Welt verändert und Bernhard Heinzlmaier; Philipp Ikrath: Generation Ego: Die Werte der Jugend im 21. Jahrhundert

[Rezension]

Jasper, Merle

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-414411

Weitere Angaben:
Abstract Sammelrezension zu: 1. Klaus Hurrelmann, Erik Albrecht: Die heimlichen Revolutionäre: wie die Generation Y unsere Welt verändert. Weinheim: Beltz 2014. 978-3-407-85976-1. 2. Bernhard Heinzlmaier; Philipp Ikrath: Generation Ego: die Werte der Jugend im 21. Jahrhundert. Wien: Promedia Verl. 2013. 978-3-85371-815-5. Kritik an der Jugend wurde schon von Platon in der Politea geübt. Sie hat bis heute Konjunktur. In diesem Diskurs verwundert der Titel von Hurrelmanns und Albrechts Buch Die heimlichen Revolutionäre. Wie die Generation Y unsere Welt verändert. Anhand von aktuellen Studien und Gesprächen mit jungen Menschen versuchen die Autoren ein Porträt der Generation Y zu zeichnen, wobei sie darauf achten, die verschiedenen Lebensbereiche der Jugendlichen in ihrer Analyse abzudecken. Ein eigener Theorieentwurf oder ein Bezug zu existierenden Theorien findet sich im Buch nicht. Für Hurrelmann und Albrecht kennzeichnet die Generation Y mehr als alles Andere das Hinterfragen "(…) bislang scheinbar eherne[r] Grundsätze in Arbeit, Familie, Politik und Freizeit. Sie nutzt spielerisch das Internet, zeigt sich unbekümmert ob der Unsicherheit in der Arbeitswelt und versucht, möglichst gute Leistung zu bringen." Eine konträre Meinung über die heutige Jugend findet sich im Buch Generation Ego. Die Werte der Jugend im 21. Jahrhundert von Heinzlmaier und Ikrath. Die Prämisse der Autoren ist, dass das kapitalistische Wirtschaftssystem einen wichtigen Einfluss auf die Jugend habe und diese nur vor dieser Hintergrundfolie adäquat beschrieben werden könne. Nach Ansicht der Autoren kommt es im Allgemeinen zu einer Verlängerung der Jugendphase. Der heutigen Jugend böten sich ständig neue Alternativen. Diese Vielfalt an Optionen führe zu Stress und der Angst, die falsche Wahl zu treffen. Der kapitalistischen Gesellschaft als Ganzes werfen die Verfasser vor, ihr größtes Tabu sei der Pessimismus.
Klassifikation Jugendsoziologie, Soziologie der Kindheit
Freie Schlagwörter Generation Y; Generation Ego; Kapitalismuskritik
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2014
Seitenangabe S. 67-69
Zeitschriftentitel Journal für Generationengerechtigkeit, 14 (2014) 2
ISSN 1617-1799
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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