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Rezension: Marcus Syring; Erik Flügge (Hrsg.): Die Erstbegegnung mit dem Politischen: Erfahrungsorientierte politische Erstkontakte in Unterricht, Schule und Lebenswelt

[Rezension]

Kramer, Hans-Ulrich

Rezensiertes Werk: Syring, Marcus; Flügge, Erik (Hrsg.): Die Erstbegegnung mit dem Politischen: Erfahrungsorientierte politische Erstkontakte in Unterricht, Schule und Lebenswelt. Immenhausen: Prolog-Verl., 2013. 978-3-934575-71-4
Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-414382

Weitere Angaben:
Abstract Der im Prolog-Verlag erschienene Sammelband Die Erstbegegnung mit dem Politischen beschäftigt sich mit theoretisch unterfütterten und empirisch erprobten Konzepten, mit deren Hilfe Kinder und Jugendliche innerhalb der Schule (Teil I) oder auch außerschulisch bzw. an der Schnittstelle Schule/Umwelt (Teil II) didaktisch an das politische Geschehen herangeführt werden sollen – und somit eine (positive) Erstbegegnung mit dem Politischen erleben können. Dabei fordern die Autoren einen Politikunterricht, der an jene politische Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen anknüpft, die diese in ihrer Familie und ihrem sozialen Umfeld gemacht haben bzw. machen können. Dies ist mit dem Neologismus ‚erfahrungsorientiert‘ im Untertitel gemeint. Dieser Unterricht soll es den Lernenden ermöglichen, politische Strukturen im eigenen Handeln zu erkennen und sich selbst als politische Akteure verstehen zu lernen. Erfahrungsorientierung als das zentrale Prinzip für die politische Bildung in- und außerhalb der Schule knüpfe direkt an das Denken des „Demokratie-Didaktikers John Dewey“ (12) zu Beginn des 20. Jahrhunderts an, wie Syring/Flügge in ihrer Einleitung zum Sammelband betonen: „Damals wie heute liegt dem Ansatz die Idee zugrunde, dass situatives Lernen mit und an konkreten Erfahrungen intensiver ist.“ (12).

Der im Prolog-Verlag erschienene Sammelband "Die Erstbegegnung mit dem Politischen" beschäftigt sich mit theoretisch unterfütterten und empirisch erprobten Konzepten, mit deren Hilfe Kinder und Jugendliche innerhalb der Schule (Teil I) oder auch außerschulisch bzw. an der Schnittstelle Schule/Umwelt (Teil II) didaktisch an das politische Geschehen herangeführt werden sollen – und somit eine (positive) Erstbegegnung mit dem Politischen erleben können. Dabei fordern die Autoren einen Politikunterricht, der an jene politische Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen anknüpft, die diese in ihrer Familie und ihrem sozialen Umfeld gemacht haben bzw. machen können. Dies ist mit dem Neologismus ‚erfahrungsorientiert‘ im Untertitel gemeint. Dieser Unterricht soll es den Lernenden ermöglichen, politische Strukturen im eigenen Handeln zu erkennen und sich selbst als politische Akteure verstehen zu lernen. Erfahrungsorientierung als das zentrale Prinzip für die politische Bildung in- und außerhalb der Schule knüpfe direkt an das Denken des „Demokratie-Didaktikers John Dewey“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts an, wie Syring/Flügge in ihrer Einleitung zum Sammelband betonen: „Damals wie heute liegt dem Ansatz die Idee zugrunde, dass situatives Lernen mit und an konkreten Erfahrungen intensiver ist.“).
Klassifikation Unterricht, Didaktik
Freie Schlagwörter Politikunterricht; politische Bildung; erfahrungsorientierter Unterricht; genetisches Prinzip; Martin Wagenschein
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2014
Seitenangabe S. 71-74
Zeitschriftentitel Journal für Generationengerechtigkeit, 14 (2014) 2
ISSN 1617-1799
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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