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Neighbourhood dynamics and socio-spatial change in Budapest

Die Dynamik von Stadtteilen und sozialräumliche Veränderungen in Budapest
[Zeitschriftenartikel]

Földi, Zsuzsa; Kovács, Zoltán

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-411462

Weitere Angaben:
Abstract In this paper the socio-spatial differentiation that has taken place in the metropolitan region of Budapest since the change of regime is analysed. It is intended to show how local underlying structures and new regulatory contexts (e.g. free market, local urban policies) as well as legacies of the past work together in setting a diverse path of development within the city. In line with the objective in the analytical part of the paper the overall pattern of socio-spatial change in the metropolitan region is analysed with the aid of census data. This is followed by the interpretation of empirical research data gathered in different neighbourhoods of the city as part of an international research project. It is demonstrated that with the post-socialist transition the locational preferences of relevant stakeholders (both residents and investors) changed significantly which caused a sharp turn in the trajectory of the individual urban zones. This included the rediscovery of the city-centre, a slow but steady upgrading and gentrification of the historical residential quarters, the gradual social erosion in the housing estates, decline and later re-investment in the industrial brown field zone, and a boom, and later stagnation in the suburban areas. However, due to local policies and global effects (e.g. global financial crisis) individual development tracks of neighbourhoods are gaining importance in Budapest, making the pattern of investment-disinvestment more mosaic like within the same urban zone. As a consequence it is almost impossible to assess one urban zone as a homogeneous area, and set in a universal model. Dynamics more and more depend on local efforts and mechanisms. The study demonstrates that local forces are increasingly powerful in urban development and the overall future of the cities seems to depend on the total sum of efforts, investments and quality of change in its neighbourhoods.

In der vorliegenden Arbeit wird die sozialräumliche Differenzierung in der Metropolregion Budapest seit dem Regimewechsel analysiert. Es soll gezeigt werden, wie bestehende lokale Strukturen und neue rechtliche Rahmenbedingungen (z.B. ein freier Markt, die kommunale Städtepolitik) sowie das Erbe der Vergangenheit beim Abstecken der vielseitigen Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Stadt zusammenspielen. In Einklang mit diesem Ziel wird im analytischen Teil der vorliegenden Arbeit unter Zuhilfenahme von Zensusdaten das Gesamtmuster des sozialräumlichen Wandels in der Metropolregion analysiert. Im Anschluss daran werden empirische Daten ausgewertet, welche im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts in verschiedenen Stadtvierteln gesammelt wurden. Es wird gezeigt, dass sich durch die postsozialistische Transformation die standortbezogenen Präferenzen der relevanten Akteure (sowohl Anwohner als auch Investoren) deutlich gewandelt haben, was eine abrupte Wende in der Entwicklung jedes einzelnen urbanen Gebiets zur Folge hatte. Dazu gehörten die Wiederentdeckung des Stadtzentrums, eine langsame, aber stetige Aufwertung und Gentrifizierung der historischen Wohnviertel, die allmähliche soziale Erosion der Wohnsiedlungen, der Rückgang und das spätere Wiederaufleben der Investitionen in brachliegende Gewerbegebiete sowie ein Boom und die spätere Stagnation in den Vorstadtgebieten. Aufgrund der lokalen Politik und globaler Effekte (z.B. die globale Finanzkrise) gewinnen individuelle Entwicklungsstrategien der Stadtteile von Budapest jedoch mehr und mehr an Bedeutung, wodurch das Muster von Investitionen und Investitionsabbau innerhalb desselben urbanen Bereichs mosaikartiger wird. Als Folge dessen ist es so gut wie unmöglich, einen urbanen Bereich als homogenes Gebiet zu bewerten und auf ein universales Modell anzuwenden. Eine Dynamik hängt immer stärker von den Anstrengungen und Mechanismen vor Ort ab. Die Untersuchung zeigt, dass lokale Kräfte bei der urbanen Entwicklung immer mehr an Bedeutung gewinnen und die Zukunft der Städte von der Gesamtsumme dieser Anstrengungen, Investitionen und der Qualität des Wandels in den Stadtteilen abzuhängen scheint.
Thesaurusschlagwörter transformation; post-socialist country; gentrification; segregation; social area analysis; residential behavior; urban development; social structure; city quarter; suburbanization; glocalization; Hungary
Klassifikation Raumplanung und Regionalforschung; Siedlungssoziologie, Stadtsoziologie; Wirtschafts- und Sozialgeographie
Freie Schlagwörter Budapest
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2014
Seitenangabe S. 7-20
Zeitschriftentitel Europa Regional, 19.2011 (2014) 3-4
Heftthema Sozialräumliche Differenzierungen in Großstadtregionen Mittel- und Osteuropas
ISSN 0943-7142
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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