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Soziale Fähigkeiten in Arbeitsgruppen: eine empirische Studie zur Ermittlung der Kooperationsfähigkeit

[Arbeitspapier]

Martin, Albert; Purwin, Jeannette

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-409916

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Werkstatt für Organisations- und Personalforschung e.V.
Abstract Kooperation ist ein unverzichtbarer Leistungsbestandteil. Nur durch kooperatives Verhalten gelingt die Abstimmung der Arbeitstätigkeiten, ohne Kooperation gibt es keinen Informationsaustausch, keine Unterstützung und keine Hilfe, sondern allenfalls eine Menge unfruchtbarer Konflikte. Kooperation macht das soziale Leben leichter, sie fördert daneben aber auch die individuelle Motivation. Die zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema Kooperation zeigen, dass die Bedeutung des 'Produktionsfaktors' Kooperation erkannt wurde. Kooperationsfähigkeit gilt als neue Schlüsselqualifikation. Die Aufmerksamkeit, die dieses Konzept auf sich gezogen hat, kann aber nicht darüber hinweg täuschen, dass seine theoretische und empirische Fundierung noch aussteht. Die vorliegende Schrift soll einen Beitrag zur Behebung dieses Defizits leisten. Nach unserer Überzeugung muss das Konstrukt der 'Kooperationsfähigkeit' ausdifferenziert werden. Hierzu bietet es sich an, die Kernbestandteile der Kooperationsfähigkeit in den Grundfunktionen zu suchen, die in jeder sozialen Interaktion erfüllt werden müssen, soll sie nicht misslingen. Im Mittelpunkt unserer Ausführungen steht eine empirische Studie. Sie prüft ein von uns entwickeltes Fragebogenkonzept zur Ermittlung der Kooperationsfähigkeiten in konkreten Arbeitsgruppen. Die Ergebnisse stimmen uns zuversichtlich. Zwar ließen sich nicht alle unsere Vermutungen bestätigen. Aber das Messinstrument erwies sich im Kern als brauchbar und sollte weitere empirische Studien anregen.

The numerous publications to the topic 'cooperation' demonstrate, that the importance of cooperation in the workplace has been recognized. Cooperation as a social ability is a new 'key competence' (Schlüsselqualifikation). But despite the attention this concept has received, its theoretical and empirical foundation still endures. Our study aims at developing an easy to manage instrument for diagnosing cooperation deficits in work groups. For this purpose the construct 'ability to cooperate' is differentiated with the help of a theoretical model about the essential conditions of successful interaction. The constructs of this model are translated into a questionnaire, which is conceptualized to examine the status of cooperation in work groups. The results give reasons to be optimistic about the further elaboration of the theory and measurement of the ability to cooperate.
Thesaurusschlagwörter social competence; working group; cooperation; willingness to cooperate; teamwork; group work; interaction; qualification for key function; measurement instrument
Klassifikation Sozialpsychologie; Personalwesen; Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen; Erhebungstechniken und Analysetechniken der Sozialwissenschaften
Methode empirisch; empirisch-quantitativ; Grundlagenforschung; Methodenentwicklung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2001
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 27 S.
Schriftenreihe Berichte der Werkstatt für Organisations- und Personalforschung e.V., 5
ISSN 1615-8261
Status Erstveröffentlichung; nicht begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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