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Transnationalität im intergenerationalen Wandel : Grenzüberschreitende Bindungen zum "Herkunftsland" Türkei in der dritten Generation

Transnationalism and intergenerational change : Cross-border ties to "origin country" Turkey in the third generation
[Zeitschriftenartikel]

Baykara-Krumme, Helen

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Der Volltext unterliegt einer Embargofrist bis zum 1 Jan. 2017

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-409653

Weitere Angaben:
Abstract "Das traditionelle Interesse der Migrations- bzw. Eingliederungsforschung liegt in der Langzeitbeobachtung von Integrationsprozessen nach einer internationalen Migration. Ein zentraler theoretischer Fokus ist der intergenerationale Wandel. In Abkehr von einer einseitigen, auf das Zielland gerichteten Perspektive hat die junge Transnationalismusforschung auf die Prävalenz herkunftslandbezogener Aktivitäten und Bindungen aufmerksam gemacht. Hier stellt sich ebenfalls die Frage nach der intergenerationalen Dauerhaftigkeit. Das bisherige Wissen dazu ist sehr gering. In diesem Beitrag wird der Frage erstmalig anhand von Daten zu türkeistämmigen Drei-Generationen-Familien nachgegangen. Die Entwicklung transnationaler Bezüge wird von der aus der Türkei nach Westeuropa migrierten Großeltern- bis zur in Westeuropa beheimateten Enkelgeneration nachgezeichnet. Außerdem werden die Mechanismen transnationaler Bezüge in der Enkelgeneration untersucht. Die Analysen zeigen, dass transnationale Aktivitäten und Bindungen über die Generationen abnehmen, allerdings nicht in allen Dimensionen. Die Enkelgeneration bleibt weiterhin transnational engagiert, weitgehend unabhängig von ihrer strukturellen und sozialen Integration in Westeuropa. Eltern erweisen sich als wichtige Vorbilder bei der Vermittlung von Transnationalität." (Autorenreferat)

"Migration and integration research has traditionally focused on long-term incorporation processes following international migration. A main theoretical interest of this research lies in intergenerational change. Departing from the destination-country perspective, transnational research has drawn attention to the high prevalence of origin country-oriented activities and ties. The related question is how longlasting these cross-border ties actually are. Knowledge so far is poor. This paper addresses this question based on family data including three generations. It presents the development of transnational ties from the migrant grandfather who left Turkey and moved to Western Europe to the grandchildren, who are at home in Western Europe, and it analyses the main mechanisms operating in the third generation. Findings show that transnational activities and ties decrease over generations, but the development is not the same for all dimensions. Grandchildren continue to be transnationally involved regardless of their structural and social integration in the residence country. Parents turn out to be important role models in the larger transnational social space as they transmit transnational ties to their children." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; migrant; migration; migration policy; transnational relations; generation; Intergenerational relations; identification; identity formation; Turk; Turkey; meaning; country of origin; Asia; Middle East; developing country
Klassifikation Migration; Kultursoziologie, Kunstsoziologie, Literatursoziologie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2014
Seitenangabe S. 269-284
Zeitschriftentitel Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 9 (2014) 3
ISSN 1862-5002
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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