Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Mehrwertsteuererhöhung: eine wirtschaftspsychologische Analyse ihrer Wirkung

A rise in VAT: an economic psychological analysis of its impact
[Forschungsbericht]

Witte, Erich H.; Quaquebeke, Niels van; Mölders, Christina

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-407531

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Hamburg, Fak. für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft, FB Psychologie, Arbeitsbereich Sozialpsychologie
Abstract "Mehrwertsteuererhöhungen werden in wirtschaftlichen Kreisen normalerweise als konsumschädigend und damit als ungeeignet zur Ankurbelung des Binnenmarktes gesehen. Um diesen Sachverhalt wirtschaftspsychologisch zu betrachten, wurden zwei Studien (online und offline) durchgeführt. Es konnte nachgewiesen werden, dass eine Mehrwertsteueranhebung durch die Befragten in der Tat erst einmal als konsumeinschränkend eingeschätzt wird. Bei der nachfolgend eingesetzten experimentellen Szenariotechnik (16% vs. 19% MwSt. & unsichere vs. sichere Renten & 11% vs. 6% Arbeitslosigkeit) ergab sich jedoch, dass eine Mehrwertsteueranhebung allein den Konsum im Vergleich zur jetzigen Situation kaum beeinflussen würde. Wurde hingegen die Anhebung der MwSt. mit einer Reduktion auf den anderen (Unsicherheits-) Faktoren kombiniert, stellte sich ein selbst eingeschätzter Konsumzuwachs ein. Eine substantielle Moderation durch weitere Faktoren wie etwa Alter, Geschlecht, Einkommen oder Ost-West-Vergleich konnte nicht nachgewiesen werden. Diese Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass die Diskussion um eine Anhebung zu wenig komplex und zudem mit einem falschen Fokus geführt wird. Durch eine Unsicherheitsreduktion in der Bevölkerung dürfte sogar eine MwSt.-Anhebung ein belebendes Potential für den Binnenmarkt entfalten können." (Autorenreferat)

"An increase in the value added tax rate is usually thought of as reducing the consumption in a country and therefore as not adequate to improve the domestic market situation. To check on these assumptions we undertook two studies (online and offline) based on the principles of Economic Psychology. We could show that an increase in VAT does indeed lead customers to think that they will consume less. Nonetheless in a succeeding experimental scenario technique (16% vs. 19% VAT & unreliable vs. reliable pensions & 11% vs. 6% unemployment rate) we found evidence that a rise in VAT alone would not change the degree of consumption in comparison to today's practices. Moreover by combining the rise with a reduction in other (uncertainty-) factors we could even make out an increase in self-rated consumption. A substantial impact of other possible moderators (e.g. age, sex, income, East-West Germans) could not be detected. These results indicate that the debate on the raise of VAT in Germany is not complex enough. Moreover it focuses on the wrong topics. Interestingly by reducing uncertainty in the populace an increase in VAT can even stimulate consumption in the domestic market." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter value added tax; tax increase; economic impact; economic development (on national level); consumption behavior; attitude change
Klassifikation angewandte Psychologie; Sozialpsychologie
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2005
Erscheinungsort Hamburg
Seitenangabe 19 S.
Schriftenreihe Hamburger Forschungsberichte zur Sozialpsychologie (HaFoS), 59
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
top