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Nigeria's quest to recover looted assets : the Abacha affair

Die Bemühungen Nigerias um Rückgabe geraubter Vermögenswerte : die Abacha-Affäre
[Zeitschriftenartikel]

Enweremadu, David U.

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:18-4-6485

Weitere Angaben:
Abstract "Nach dem erfolgreichen Übergang zur Demokratie im Jahr 1999 wurde in Nigeria eine hochkarätige Kampagne zur Repatriierung geraubten und bei ausländischen Banken angelegten öffentlichen Vermögens ins Leben gerufen. Präsident Olusegun Obasanjo selbst - langjähriger Kritiker korrupter Militärregime und Mitgründer von Transparency International - setzte sich während seiner achtjährigen Amtszeit dafür ein. Als Obasanjo im Mai 2007 sein Amt aufgab, war die Rückgabe von Anlagevermögen in Höhe von etwa 2 Milliarden USD gesichert und es waren einige wichtige internationale Initiativen gegen Geldwäsche auf den Weg gebracht worden. Doch der Erfolg seiner Bemühungen war durch ein Zusammenwirken interner und externer Hindernisse erheblich eingeschränkt: Im Ausland erfuhr seine Kampagne keine ausreichende politische Unterstützung. Und innerhalb Nigerias scheiterte sie an mangelnder Transparenz, der Konzentration auf das von Abacha geraubte Vermögen, ungenügenden juristischen und finanztechnischen Kenntnissen, mangelnder Kooperation beschuldigter Personen und unzureichendem politischem Willen. Der Autor dieses Beitrags zeigt auf, wie die Bemühungen um Rückgabe nigerianischen Vermögens in Milliardenhöhe, das bei westlichen Banken angelegt worden war, durch die Kombination all dieser Faktoren ins Leere liefen." (Autorenreferat)

"After a successful transition to democratic rule in 1999, Nigeria launched a high-profile campaign aimed at securing the repatriation of looted public funds being held in foreign banks. This campaign was championed by President Olusegun Obasanjo, a long-standing critic of corrupt military regimes and co-founder of the global anti-corruption NGO Transparency International, throughout his eight-year tenure. By the time Obasanjo left office in May 2007, he had secured the recovery of approximately 2 billion USD in assets and triggered some vital international initiatives against money laundering. However, his efforts were hampered by a combination of local and external obstacles. Externally, the campaign was marked by the absence of sufficient international political will. While at the domestic level, it was undermined by a lack of transparency, the excessive fixation with the Abacha loot, inadequate legal and accounting skills, the uncooperative attitude of accused persons and limited domestic political will. This paper illustrates how these issues have combined to frustrate moves to recover Nigeria's stolen billions sitting in the West." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Nigeria; assets; democratization; bank; Western world; West Africa; English-speaking Africa; developing country; Africa South of the Sahara; Africa
Klassifikation Wirtschaftssoziologie; Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft; politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2013
Seitenangabe S. 51-70
Zeitschriftentitel Africa Spectrum, 48 (2013) 2
ISSN 0002-0397
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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