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"Intensivtäter" zwischen kriminalpolitischem Interesse und empirischen Befunden : kritische Anmerkungen

"Intensivtäter" between penal-political interests and empirical findings : a critical discussion
[Zeitschriftenartikel]

Dollinger, Bernd

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Der Volltext unterliegt einer Embargofrist bis zum 1 Jan. 2017

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-404318

Weitere Angaben:
Abstract "Es gehört gleichsam zum guten Ton der jüngeren Debatte zu Jugendkriminalität, vor einer Dramatisierung zu warnen. Nur eine kleine Gruppe von Tätern sei für eine relativ große Zahl an Delikten verantwortlich, während die Mehrheit der Delinquenten nur episodische und wenig dramatische Taten verübe. In der Kriminalpolitik wird diese Differenzierung zunehmend berücksichtigt und auf besondere Weise ausbuchstabiert. Es zeigt sich eine Tendenz zu einer Bifurkation, d.h. eine Unterscheidung relativ alltäglicher gegenüber als besonders 'bedrohlich' eingestufter Formen von Kriminalität. Eines der zentralen Symptome einer derartigen Kriminalpolitik ist ihr Fokus auf 'Intensivtäter', die als drängendes Problem von Kriminalpolitik und Strafverfolgung wahrgenommen werden. Der Beitrag problematisiert diese Kategorie aus einer empirischen Sicht. Ihr wird entgegen gehalten, dass Jugendkriminalität als prinzipiell plastische und durch institutionelle Verfahrensweisen geprägte Erscheinung in den Blick genommen werden sollte." (Autorenreferat)

"In socio-scientific debates, it is almost considered good form to advise against a dramatization of juvenile delinquency. It has been established that only a small group of offenders is associated with a comparatively large amount of offenses, whereas the delinquency of a majority of youths is episodic and petty. This perspective has found its way into the criminal justice system through 'bifurcation', the differentiation of unexceptional offenses from crime that seems to be markedly 'dangerous'. A crucial symptom of this tendency is a focus on 'Intensivtäter' (chronic offenders) who are depicted as a chronic problem within the criminal justice system. This study discusses the concept of 'Intensivtäter' critically from an empirical point of view. In contrast to this concept, youth crime should always be seen as a malleable phenomenon that is influenced by institutional factors." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter criminal justice policy; offender; criminality; adolescent; offense; quantity
Klassifikation Jugendsoziologie, Soziologie der Kindheit; soziale Probleme; Kriminalsoziologie, Rechtssoziologie, Kriminologie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2014
Seitenangabe S. 81-91
Zeitschriftentitel Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 9 (2014) 1
ISSN 1862-5002
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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