Mehr von Aydin, Yasar

Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Die neue türkische Diasporapolitik: ihre Ziele, ihre Grenzen und ihre Herausforderungen für die türkeistämmigen Verbände und die Entscheidungsträger in Deutschland

The new Turkish diaspora policy: its aims, their limits and the challenges for associations of people of Turkish origin and decision-makers in Germany
[Forschungsbericht]

Aydin, Yasar

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-400663

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Stiftung Wissenschaft und Politik -SWP- Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit
Abstract Der Einsatz der türkischen Regierung für die Türkeistämmigen in Deutschland ist Teil einer politischen Strategie, die auf die Stärkung der Diasporaorganisationen gerichtet ist. Aus der Sicht Ankaras zwingt die Globalisierung die Türkei dazu, sich im Geflecht der internationalen Beziehungen neu zu positionieren und die Potentiale der weltweit verstreuten Türkeistämmigen für das Land nutzbar zu machen. Es ist daher davon auszugehen, dass die türkeistämmige Diaspora in Deutschland weiterhin im Fokus der Türkei bleiben wird. Die deutsche Politik lässt sich bei der Beurteilung der türkischen Diaspora und der von Ankara betriebenen Diasporapolitik häufig vom Schreckbild einer »fünften Kolonne« bzw. eines »trojanischen Pferdes« leiten. Die integrativen Komponenten sowohl der Diaspora als Lebensform als auch der Diasporapolitik geraten dabei ganz aus dem Blick. Aus der Diasporapolitik Ankaras ergeben sich aber nicht nur Herausforderungen für die deutsche Außenpolitik, sondern auch Chancen für die hiesige Integrationspolitik. Was die türkischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger den Türkeistämmigen in Deutschland nahelegen, nämlich die hier gegebenen Bildungschancen besser zu nutzen, sich stärker um den sozialen Aufstieg zu bemühen, aktiv am gesellschaftlichen Leben und auch an der politischen Willensbildung teilzunehmen, ist nur zu erreichen, wenn sich die Angesprochenen moderne Verhaltensdispositionen und einen aufgeschlossenen Habitus zu eigen machen. Insofern verhält sich die türkische Diasporapolitik komplementär zur deutschen Integrationspolitik und zu den Integrationsbemühungen der Türkeistämmigen. (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Turkey; foreign policy; political strategy; diaspora; Turk; Federal Republic of Germany; migrant; representation of interests; pressure-group politics; collective identity; integration policy; international relations; transnationalization
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Migration
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2014
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 29 S.
Schriftenreihe SWP-Studie, 14/2014
ISSN 1611-6372
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top