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Freie Erinnerung und mitlaufende Quellenkritik : zur Ambivalenz der Interviewmethoden in der westdeutschen Oral History um 1980

[Zeitschriftenartikel]

Maubach, Franka

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-400526

Weitere Angaben:
Abstract "Jüngst rückt die Figur des Zeitzeugen in den wissenschaftlichen Fokus und wird historisiert. Deren 'Geburt' lässt sich auf die Zeit nach Zweitem Weltkrieg und Holocaust datieren. Der nahe Tod der letzten Zeugen dieser Zeit legt die Frage nahe, wie mit den Abertausenden Hör- und Filmdokumenten umzugehen sei, die in den letzten Jahrzehnten in verschiedenen Kontexten gesammelt wurden. Sagen sie, wie die konstruktivistisch ausgerichtete Forschung nahelegt, vor allem etwas über die erinnerungskulturellen Kontexte aus, in denen sie entstanden? Oder lässt sich mit ihnen historische Erfahrung entschlüsseln? Um diese Fragen zu beantworten, müssen die jeweiligen Kontexte, in denen Erinnerungserzählungen entstehen, genau in den Blick genommen werden. Es geht also weniger um die Historisierung der Figur des Zeitzeugen, als um die Historisierung des Zeitzeugeninterviews und seiner Kontexte nach 1945. Diese wird im folgenden Beitrag am Beispiel der westdeutschen Oral History in ihrer formativen Phase um 1980 verfolgt." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter oral history; reminiscence; interview; historicization; biography; narrative
Klassifikation Forschungsarten der Sozialforschung
Freie Schlagwörter Zeitzeuge
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2013
Seitenangabe S. 28-52
Zeitschriftentitel BIOS - Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen, 26 (2013) 1
ISSN 0933-5315
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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