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Was Mädchen schadet, muss für Jungen noch lange nicht schädlich sein : die Leseleistung von Jungen unter Stereotype Threat

What holds girls back does not necessarily put boys at a disadvantage : reading performance of boys in stereotype threat situations
[Zeitschriftenartikel]

Eckert, Christine; Imhof, Margarete

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-396689

Weitere Angaben:
Abstract "Diese experimentelle Studie untersuchte, ob sich Stereotype Threat negativ auf die Leseleistung von Jungen auswirkt. Zudem wurde überprüft, ob Identifikation mit der Gruppe Geschlecht, Identifikation mit der Domäne Lesen, lesebezogenes Selbstkonzept und Schulform Voraussetzungen für das Erleben von Stereotype Threat sind. Männliche Schüler (N=222) zweier Schulformen (Gymnasium, Realschule) bearbeiteten Leseaufgaben in einer Stereotype-Threat- (explizit, implizit) oder einer No-Threat-Bedingung. Mittels Fragebögen wurden die möglichen Moderatorvariablen erfasst. Im Gegensatz zu vorangegangenen Studien blieb ein leistungsmindernder Stereotype-Threat-Effekt auf die Leseleistung von Jungen aus. Entgegen der Vermutung konnten keine Moderatorvariablen für einen Stereotype Threat-Effekt identifiziert werden. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Stereotype Threat kein einheitliches Konstrukt ist, sondern abhängig von der stigmatisierten Gruppe und der stereotypisierten Fähigkeitsdomäne untersucht werden sollte." (Autorenreferat)

"The authoresses investigated whether stereotype threat can explain boys' underperformance in reading literacy and whether gender identification, domain identification, reading-related self-concept and type of school can be considered as moderator variables. The sample included male students (N=222) from two types of school in Germany (Gymnasium [grammar school], Realschule [intermediate secondary school]). Students completed reading tasks either under a stereotype threat (explicit, implicit) or no threat condition. The expected moderator variables were assessed by means of self-report questionnaires. In contrast to previous research, stereotype threat did not impair boys' reading performance. Moreover, no moderating variables could be identified. These results indicate that stereotype threat is a complex phenomenon and probably manifests itself differently for various stigmatized groups and under group-specific conditions." (author's abstract)
Klassifikation Sozialpsychologie; Frauen- und Geschlechterforschung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2013
Seitenangabe S. 60-76
Zeitschriftentitel Gender : Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 5 (2013) 3
Heftthema Gender in der psychologischen Forschung / Gender in Psychological Research
ISSN 1868-7245
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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