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Im Dienst der Kirche - Strukturen und Arbeitsfelder der zwei großen deutschen Religionsverbände

[Zeitschriftenartikel]

Herbermann, Marc

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-391061

Weitere Angaben:
Abstract Wer in einer Einrichtung der beiden großen Kirchen in Deutschland eine Anstellung sucht, kann in acht verschiedenen Bereichen (Seelsorge, Heilen und Pflegen, Wissensvermittlung / Katechese, Mission / Entwicklungshilfe, Medienarbeit, Beratung, Musizieren, Leitung und Verwaltung) viele berufliche Möglichkeiten wahrnehmen. Tatsächlich sind in den Kirchen in Deutschland 1,431 Millionen Menschen hauptamtlich beschäftigt. Der Dienst in der Kirche unterscheidet sich nicht nur in arbeitsrechtlicher, sondern auch in ökonomischer und kultureller Hinsicht von einer Tätigkeit in einer nichtkirchlichen Organisation. Die Kirchen sind laut Grundgesetz nicht an allgemeingültige arbeitsrechtliche Bestimmungen gebunden, wenn sie sich auch an ihnen orientieren. In kirchlichen Organisationen besteht eine bestimmte Organisationskultur jenseits eines „herrschaftsfreien Dikurses“. Wenn auch ökonomisches Denken in kirchliche Organisationen Einzug hält, so besteht deren Zielsetzung jedoch nicht darin, auf dem Markt eine hohe Kapitalrendite zu erwirtschaften. Beschäftigte, die sich mit den kirchlichen Strukturen arrangieren, können in der Kirche eine erfüllende und sichere Tätigkeit finden.

The two major Churches in Germany offer various job opportunities in eight different areas (pastoral care, healing and care, education / catechesis, missionary work / development aid, media relations, consulting, music making, management and administration). In fact, in the two main German Churches 1.431 million people are employed full-time. The service in the Church differs not only in employment law, but also in economic and cultural terms from a professional activity in a non-Church organisation. According to the German „Grundgesetz“, the German constitution, the Churches are not bound to universal labor laws, nevertheless, they accept many common labour and employment contract regulations to a certain degree. The hierarchical culture in Church organisations is beyond a free and equal exchange of ideas. Although economic thinking becomes more and more widespread, even in Church organisations, their objective, however, is not to generate a high return on investment. Employees who come to terms with Church structures can find fulfilling and safe positions in the Church.
Thesaurusschlagwörter church; occupational field; labor law; Federal Republic of Germany; organizational structure; church organization
Klassifikation Berufsforschung, Berufssoziologie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2002
Seitenangabe 6 S.
Zeitschriftentitel Arbeitsmarkt Bildung Kultur Sozialwesen, 8 (2002) 12
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung
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