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On the verge of leaving the care system: assessment of life skills and needs of adolescents in care

Auf dem Weg aus dem Fürsorgesystem: die Beurteilung der Lebenskompetenzen und der Bedarfe von Jugendlichen in Betreuung
[Zeitschriftenartikel]

Benbenishty, Rami; Zeira, Anat

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-390617

Weitere Angaben:
Abstract "The present study examines professional workers' perceptions about life skills and the needs of adolescents in (educational) youth villages, (welfare) residential treatment and family foster care in the final two years of their stay in care. The study further examines the extent to which they can expect family support when they leave care. The sample in the study included 178 adolescents in foster care, 291 in residential care and 1257 in youth villages. Structured questionnaires were completed by staff members working with the adolescents in care. The findings indicate that adolescents in youth villages may expect more familial support when they leave the system compared with youths in other types of placements, whereas the families of adolescents in residential care exert on them many more negative pressures. Workers identified several areas in which adolescents lacked life skills, among them education and the ability to complete meaningful (compulsory) military service. Many needs were identified and were especially evident in the areas of future education and employment. The findings imply a clear need to engage in individual assessment and plan for youths while they are still in care. Furthermore, the importance of developing programs to prepare youths while in care is discussed, as well as services for care leavers in the transition period." (author's abstract)

"Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Wahrnehmung der Lebenskompetenzen und der Bedarfe von Jugendlichen während ihrer letzten zwei Jahre in (pädagogisch betreuten) Jugenddörfern, Einrichtungen der stationären Jugendhilfe sowie Pflegefamilien durch Fachkräfte. Es wird zudem danach gefragt, in welchem Ausmaß die Jugendlichen Unterstützung durch ihre Familien erwarten können, wenn sie die Betreuungsmaßnahmen verlassen. Insgesamt wurden 178 Jugendliche in Pflegefamilien, 291 in der stationären Jugendhilfe und 1257 in Jugenddörfern untersucht. Die strukturierten Fragebögen wurden von Fachkräften ausgefüllt, die mit den Jugendlichen zusammenarbeiten. Die Ergebnisse zeigen, dass Jugendliche, die in Jugenddörfern betreut werden, nach dem Ende der Betreuung mehr familiäre Unterstützung erwarten können als Jugendliche in anderen Betreuungsformen. Familien von Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe üben erheblich mehr negativen Druck aus. Die Fachkräfte identifizieren zahlreiche Bedarfe, vor allem in Bezug auf Bildung und Beschäftigung sowie die Fähigkeit, angemessen den Wehrdienst zu verrichten. Die Ergebnisse verweisen auf die Notwendigkeit einer individuellen Einschätzung und Zukunftsplanung für die Jugendlichen noch während ihrer Betreuung. Weiterhin werden die Bedeutung der Entwicklung von Programmen und der Einrichtung sozialer Dienste diskutiert, die Jugendliche auf die Übergangsphase vorbereiten und sie dabei begleiten." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter youth welfare; foster family; upbringing in an institution home; adolescent; adolescence; competence; social support; family; demand for education; social services; welfare care; youth assistance; youth work; parent-child relationship; Israel
Klassifikation Sozialwesen, Sozialplanung, Sozialarbeit, Sozialpädagogik; Familiensoziologie, Sexualsoziologie
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2012
Seitenangabe S. 291-308
Zeitschriftentitel Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 7 (2012) 3
Heftthema Transitioning out of care: Bildungserfolge und Lebenslagen von "Careleavers"
ISSN 1862-5002
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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