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Warum Pendeln nicht alle Probleme löst : Präferenzen für unterschiedliche Mobilitätsformen in "dual career"-Partnerschaften

Why commuting is no perfect solution : preferences for different mobility forms in dual career couples
[Zeitschriftenartikel]

Abraham, Martin; Schönholzer, Thess

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-384779

Weitere Angaben:
Abstract "Paare, in denen beide Partner einer Erwerbstätigkeit nachgehen, stehen grundsätzlich vor dem Problem, ihre Erwerbskarriere zeitlich wie örtlich koordinieren zu müssen. Insbesondere neue Arbeitsangebote in anderen Regionen erfolgen in der Regel nur für einen Partner und stellen für das Paar einen potenziellen Mobilitätskonflikt dar. Dieser könnte gelöst werden, indem zu der neuen Stelle gependelt und so der Haushaltsumzug vermieden wird. Die Autoren untersuchen in diesem Beitrag, ob eine solche Strategie das Potenzial für eine einvernehmliche Lösung in einer Partnerschaft besitzt oder inwieweit sich daraus neue Interessenskonflikte ergeben können. Für die empirische Analyse dieser Frage wird auf ein faktorielles Design zurückgegriffen, mit dem beide Partner in 'dual career'-Partnerschaften im Hinblick auf identische, experimentell variierte Situationen befragt werden. Es zeigt sich, dass der Wunsch nach einer Pendellösung zwar für beide Partner von denselben Einflussfaktoren beeinflusst wird, der pendelnde Partner aber deutlich schwächer ausgeprägte Präferenzen für diese Mobilitätsform besitzt. Der potenzielle Konflikt in der Paarbeziehung kann somit nicht einfach durch die Erhöhung des täglichen Arbeitsweges gelöst werden." (Autorenreferat)

"Dual career couples are facing the problem to coordinate the locations of their jobs and their residence. Especially if one person receives a job offer in a new region, the question of whether to move or to stay arises. In order to solve this problem, couples may decide to establish a commute routine for one partner. Increasing commuter ratios indicate that couples try to balance interests this way. The authors examine whether commuting is really a valid strategy to reduce the potential for conflicts in a partnership. Data from a factorial survey is used in which dual career couples were asked about identical experimentally varied situations. Results suggest that both individuals' preferences for the commuting solution are influenced by the same factors, but that the potential commuter prefers the commuting solution less. Hence, commuting seems not to balance interests but, on the contrary, holds potential for new conflicts in dual career couples." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter commuter; horizontal mobility; mobility; dual career couple; labor market; partner relationship; relocation; conflict potential
Klassifikation Familiensoziologie, Sexualsoziologie
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2012
Seitenangabe S. 229-246
Zeitschriftentitel Zeitschrift für Familienforschung, 24 (2012) 3
ISSN 1437-2940
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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