@article { Beck2005,
title = {Betriebliche Gesundheit : Ziele, Gegenstandsbereiche und Diagnose },
author = {Beck, David and Bonn, Verena and Westermayer, Gerhard },
journal = {Sozialwissenschaften und Berufspraxis },
number = {1 },
pages = {18-32 },
volume = {Jg. 28 },
year = {2005 },
url = {http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-38435 },
abstract = {Ausgehend von den Ansprüchen und Zielen der betrieblichen Gesundheitsförderung müssen tragfähige Antworten auf die Frage entwickelt werden, wie die Beschäftigten in die Lage versetzt werden können, mit potentiell krankmachenden Anforderungen in einer gesunden Weise umzugehen. Die Bedingungen dafür liegen in dem, was die Autoren als 'betriebliche Gesundheit' bezeichnen: Betriebliche Gesundheit liegt dann vor, wenn das Gefüge organisationales Regeln zu einer kohärenten Interaktion der Beschäftigten mit ihrer betrieblichen Umwelt führt. Im vorliegenden Artikel werden Ziele und Gegenstandsbereiche der Förderung betrieblicher Gesundheit in eine salutogenetische Theorie der Gesundheitsförderung eingebettet und begründet. Anhand welcher Messkonzepte betriebliche Gesundheit gemessen und ihre Entstehungsbedingungen in salutogenen Organisationsstrukturen identifiziert werden können, wird im Konzept zur Diagnose betrieblicher Gesundheit konkretisiert und schließlich anhand einer Fallstudie veranschaulicht. Die vorgestellte Fallstudie zur Diagnose betrieblicher Gesundheit veranschaulicht, wie die relevanten und im Erleben der Beschäftigten wirksamen Gesundheitspotenziale und -risiken erfasst und in überschaubarer Form zurückgemeldet werden können. Die Reflexion der Ergebnisse mit Mitarbeitern und Führungskräften (Datenfeedback) ermöglicht die Identifizierung wirksamer Vorgehensweisen und damit die 'Handhabbarkeit' von Veränderungen. Das Verfahren zur 'Diagnose betrieblicher Gesundheit' ist so vor allem ein organisierter Dialog und Austausch. (ICA2)},
}