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Zur sozialen Konstruktion moderner Konkurrenzen : das Publikum in der "Soziologie der Konkurrenz"

[Arbeitspapier]

Werron, Tobias

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-382948

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Luzern, Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Soziologisches Seminar
Abstract "Der Beitrag lässt sich von Georg Simmel zu einem kommunikationstheoretischen Modell moderner Konkurrenzen inspirieren. Mit Simmel begreift er Konkurrenz als triadische Form, in der mindestens zwei Konkurrenten um die knappe Gunst eines Dritten streiten. Die Konstruktionsvoraussetzungen moderner Konkurrenzen bleiben in Simmels formalsoziologischem Modell jedoch offen. Öffentliche Kommunikationsprozesse, so die diese Lücke schließende These, lassen sich als Konstrukteure und Taktgeber moderner Konkurrenzen begreifen. Sie konstruieren Konkurrenz, indem sie das Verhalten zahlreicher Konkurrenten als Leistungen interpretieren und Vergleichsschemata einführen, die die günstigere Bewertung mancher Leistungen von der ungünstigeren Bewertung anderer abhängig machen. Das Publikum tritt dabei zunächst nur als Fiktion öffentlicher Kommunikationsprozesse auf, wird aber als solche zur notwendigen Bedingung der eigentümlichen Temporalisierungs-, Universalisierungs- und Globalisierungsdynamik moderner Konkurrenzen. Es ist diese Dynamik „im Horizont des Publikums“, die Simmels Vorstellung von der Konkurrenz als eines Kampfes aller um alle erst plausibel werden lässt." [Autorenreferat]

"The article uses a critical reading of George Simmel’s sociology of competition in order to develop a communication theoretical model of modern competitions. Following Simmel, it understands competition as a triadic form where at least two competitors compete for the favour of a third party. In contrast to Simmel, however, whose “formal” sociology focuses on universal characteristics of competition, the article also deals with the specific characteristics and social conditions of modern competitions. It argues that modern competitions can be conceived as products of public communication processes (public discourses) that decide on the criteria and scarcity of the public’s favour. Although “the public” is only a fiction of public discourse, it also proves to be the very real condition of the complexity, temporality and globalization dynamics of modern competitions. In this sense, publics emerge as the genuine third party and centrepiece of modern competitions, explaining why Simmel liked to speak of competition as the fight of all for all." [author's abstract]
Thesaurusschlagwörter Simmel, G.; social construction; constructivism; communication theory; competition; sociology of communication; communication behavior; communication requirements; globalization; the public; audience; power
Klassifikation Allgemeine Soziologie, Makrosoziologie, spezielle Theorien und Schulen, Entwicklung und Geschichte der Soziologie
Methode Theorieanwendung; wissenschaftstheoretisch
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2009
Erscheinungsort Luzern
Seitenangabe 33 S.
Schriftenreihe Workingpaper des Soziologischen Seminars, 05/09
ISSN 1663-2540
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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