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Die Öffnung der Orte zur Welt und postmigrantische Lebensentwürfe

The opening of local places to the world and post-migrant life strategies
[Zeitschriftenartikel]

Yildiz, Erol

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-381864

Weitere Angaben:
Abstract "Im Mittelpunkt des Beitrags stehen MigrantInnen der zweiten und dritten Generation, die den Migrationsprozess nicht selbst erfahren haben, sich in ihrem Alltag und ihren Lebensentwürfen aber damit auseinandersetzen. In ihren transnationalen Bezügen verkörpern sie die 'Öffnung der Orte zur Welt' und die damit einhergehende Kosmopolitisierung des Alltags. Es sind 'postmigrantische' Rekonstruktionen und Strategien, in denen Zwischenräume, Überschneidungen und simultane Zugehörigkeiten den Blick auf eine neue 'Dynamik der Enträumlichung' richten und ein anderes Verständnis von Migration herausfordern. Konkrete biographische Beispiele von Jugendlichen zeigen, dass ihre Verortungsstrategien weit über das Lokale hinausreichen. Dabei verändern sich auch kulturelle Orientierungen und deren Bedeutung für biographische Entwürfe. Ihre kulturelle Praxis ist ein kreativer Akt, der eine besondere kognitive Beweglichkeit erfordert, nationale Denkmuster in Frage stellt. Das Alltagsleben in einer globalisierten Welt wird zum Experimentier- und damit zu einem (kulturellen) Lernfeld: Migration ist Bewegung und Bewegung heißt Bildung." (Autorenreferat)

"The focus of this article concentrates on migrants of the second and third generation, who did not experience the migration process themselves, but who deal with this in their everyday lives in multiple ways. In their transnational references, they represent the 'opening of local places to the world' and express the associated cosmopolitanisation of everyday life, the discontinuities, overlaps and simultaneous connectedness. 'Post-migrant' reconstructions and life strategies are embedded into world-wide communication and a cosmopolitan pluralisation of daily life. This 'dynamic of a de-spatialisation' provokes even new perspectives on migration. Biographical examples of young people demonstrate that their strategies of a positioning go far beyond the local. In such processes, cultural orientations and their significance for biographical drafts are shifting. Their cultural practice is an act of performance, requiring a specific cognitive flexibility that puts into question the national paradigm. Everyday life in a globalized world becomes a field for experimentation and (cultural) learning: migration is movement and movement means education." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter everyday life; meaning; third generation; education; adolescent; migrant; second generation; learning; orientation; transnational relations
Klassifikation Migration; Kultursoziologie, Kunstsoziologie, Literatursoziologie
Methode anwendungsorientiert
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2010
Seitenangabe S. 318-339
Zeitschriftentitel SWS-Rundschau, 50 (2010) 3
ISSN 1013-1469
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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