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Integrierte Versorgung: Finanzmanagement

[Arbeitspapier]

Mühlbacher, Axel

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-379387

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Zentrum für innovative Gesundheitstechnologie an der Technischen Universität Berlin
Abstract "Vergütungssysteme können anhand der Unterscheidungsmerkmale Leistungsbezug, Zeitpunkt der Kalkulation, Pauschalisierungsgrad beziehungsweise Leistungsumfang und Leistungstiefe klassifiziert werden. Bei pauschalisierten Vergütungsformen erfolgt die Bezahlung der Leistungserbringer unabhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme. Ein wesentliches Hindernis bei der praktischen Umsetzung von Versorgungsverträgen ist die Prognose der Ein- und Auszahlungen aufgrund der versicherungstechnischen Risiken einer Versichertenpopulation. Der Nachteil von prospektiv und pauschal festgelegten Finanzierungs- und Vergütungsvereinbarungen besteht in der Schwierigkeit, Unterschiede im Gesundheitszustand der Bevölkerung bzw. der Inanspruchnahme zu berücksichtigen. Leistungserbringer sehen sich bei einer Vergütung nach Kopfpauschalen einer höheren Morbiditätsverantwortung ausgesetzt, denn es existiert Unsicherheit hinsichtlich des Eintrittszeitpunktes und der Höhe der tatsächlich entstehenden Versorgungskosten. Eine stärkere Berücksichtigung der Morbiditätsstruktur der Versicherten trägt dazu bei, dass Kostenträger und Leistungserbringer das Risiko, welches sie aufnehmen bzw. versorgen, besser einzuschätzen vermögen. Die zu erwartenden Versorgungskosten müssen abgeschätzt werden, damit für ein Netzwerk von Leistungserbringern die Verlustwahrscheinlichkeit begrenzt, das versicherungstechnische Risiko gemindert und die Wettbewerbsfähigkeit aufrecht erhalten werden können. Es bedarf einer Kalkulationsmethode, die im Rahmen der Vertragsgestaltung eine sinnvolle Risikoanalyse und ein darauf abgestimmtes Finanzmanagement erlaubt." (Autorenreferat)

"Remuneration systems can be classified by achievement purchase, time of the calculation, the capacity and achievement depth. Lump sum payments are payed independently of the actual demand. For the practical conversion of health care contracts it's difficult to estimate costs due to the insurance risks. The disadvantage of prospective payments and remuneration systems consists in the difficulty to consider differences in the state of health of the population or the demand of health services. Health care providers are faced with a higher level of morbidity responsibility being payed by capitation, be-cause there is an uncertainty regarding future costs. This untreatable risk causes a situation in remuneration environment which needs a stronger consideration of the morbidity structure of the insured ones. Expecting costs must be measured well, so that an integrated health care delivery system could reduce its probability of financial loss, which could deal with the insured risk and which is able to compete in the health care system. It requires a calculation method, which permits a meaningful risk analysis and a finance management in the framework of financial contracts." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter medical care; health care delivery system; public expenditures; health care; budget; receipt of benefits; recourse; funding; morbidity; Federal Republic of Germany
Klassifikation Gesundheitspolitik
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 25 S.
Schriftenreihe ZiGprint, 2006-04
ISSN 1862 4871
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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