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Status Quo der Integrierten Versorgung in Deutschland: eine empirische Analyse

[Arbeitspapier]

Mühlbacher, Axel; Lubs, Susanne; Röhrig, Nicole; Schultz, Andreas; Zimmermann, Ilka; Nübling, Matthias

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-379349

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Zentrum für innovative Gesundheitstechnologie an der Technischen Universität Berlin
Abstract "Im internationalen Vergleich wird das deutsche Gesundheitssystem als ein System mit hoher Qualität in der Versorgungsleistung eingestuft. Dennoch findet innerhalb des Gesundheitssystems keine optimale Allokation der zur Verfügung stehenden Ressourcen statt. Reformbemühungen im Hinblick auf Einsparungs- und Wirtschaftlichkeitspotentia-len stehen an der Tagesordnung – so der jüngste Versuch der Bundesregierung im Juli 2006 mithilfe des veröffentlichten Eckpunktepapiers tiefsitzende Probleme an der Wurzel zu packen. Unerfüllte Erwartungen an die Eckpunkte zur Gesundheitsre-form geben jedoch keinen Anlass, das deutsche Gesundheitswesen nicht als ein Sys-tem zu begreifen, welches zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten in sich trägt. Eine zentrale Rolle spielen dabei Maßnahmen zur Stärkung der Integrierten Versorgung. Durch die Vernetzung der Versorgungsprozesse auf horizontaler und vertikaler Ebe-ne werden Wirtschaftlichkeits- und Effektivitätsparameter für ein besseres Angebot gesundheitsbezogener Dienstleistungen und Produkte herausgestellt und Koordinati-ons-, Kooperations- und Kommunikationsprozesse verbessert. Bisher hat das GKV-Modernisierungsgesetz die Umsetzung dieser innovativen Ver-sorgungsform und die damit verbundenen Wettbewerbsanreize zwar vorangetrieben, doch wurden der gesetzliche Rahmen und die Gestaltungsfreiheit noch nicht in vol-lem Umfang genutzt. Im Sommer 2005 führte die Hochschule Neubrandenburg in Kooperation mit dem Berliner Zentrum Public Health und der Gesellschaft für empirische Beratung mbH eine Studie zum Umsetzungsstand der Integrierten Versorgung nach §§140a-d SGB V durch. Neben der Erhebung des Status Quo mit Bezug auf die geschichtliche Ent-wicklung sowie die Manifestierung innovativer Versorgungsstrukturen in Deutsch-land bestand das Ziel der empirischen Erhebung auch darin, Aufschlüsse über Mei-nungen und Bewertungen der verschiedenen Leistungserbringer zu erhalten. Ziele und Ansätze der Integrierten Versorgung, gesetzliche Rahmenbedingungen und das auf dieser Grundlage basierende Vertragsgeschehen sowie die Möglichkeiten der Finanzierung finden in dieser Untersuchung weitere Beachtung. Im Folgenden werden die Studienergebnisse in ihrer theoretischen und praktischen Analyse in Bezug auf die Umsetzung und den Versorgungsumfang zum Erhebungs-zeitpunkt (Juli 2005) dargestellt. Die Ergebnisse können als Vergleichsgrundlage für zukünftige Erhebungen – nach Ausgestaltung der in der Gesundheitsreform geplan-ten Maßnahmen zur Stärkung der IV – angesehen werden."[Autorenreferat]

"In international comparisons the German Health Care System is classified as a sys-tem of high quality standards in supply chain. Nevertheless, there is a political failure in optimal allocation of existing financial resources. Politicians are often confronted with the current problem to reform the health system regarding possible savings and economical potential. Federal government for instance attempt to solve such serious problems bringing out the Eckpunktepapier in July 2006. Getting out of the financial crisis the Eckpunktepapier could not give the right answer, but unmet expectations do not lead to reasons of desperation because otherwise the health system has many organisational possibilities. In this case measures to strengthen the integrated deliv-ery of care are very important. Integration means both horizontal and vertical level of integration to optimize efficiency and effectiveness of health products and services, but not least the process of coordination, cooperation and communication in health supply. While the implementation of innovative structure in health care including its incentives to competition expend, the legal framework which offers further possibili-ties of optimization is not totally used by health organizations at time. In the summer 2005 the University of Neubrandenburg accomplished a study in co-operation with the public health centre of Berlin and the Association for empirical consultation GmbH. The study’s aim was to analyse the conversion conditions of the integrated health care based on §§ 140a-d SGB V. Apart from the collection of the status quo with reference to the historical development as well as the manifestation of innovative supplying structures in Germany the ambition of the empirical collec-tion consisted also of receiving explanations about opinions and evaluations of the institutions and persons who furnish the health achievements. Ambitions and begin-nings of the integrated health care, the legal framework and the contract happening as well as the possibilities of the financing receive further attention in this study. In the following the theoretical and practical study results are represented. They ana-lyse the conversion and the extent of the integrated health care at the collection time (July 2005). These results can be regarded as comparison basis for other studies in the future - after measures planned in the health reform will be converted for the sta-bilization of the integrated health care."[author's abstract]
Thesaurusschlagwörter medical care; social expenditures; health care delivery system; public expenditures; hospital; funding; outpatient treatment; managed care; health care; case management; quality assurance; economic efficiency; compulsory health insurance; Federal Republic of Germany
Klassifikation Gesundheitspolitik
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 68 S.
Schriftenreihe ZiGprint, 2006-03
ISSN 1862 4871
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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