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Wissenschaft im Modus 2.0? Potenziale und Realisierung von E-Science am Beispiel der sächsischen Wissenschaftslandschaft

[Zeitschriftenartikel]

Albrecht, Steffen; Herbst, Sabrina; Pscheida, Daniela

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-378479

Weitere Angaben:
Abstract "Der Rückblick auf 20 Jahre World Wide Web aus der Perspektive der Wissenschaft macht eine gewisse Ambivalenz im Wechselverhältnis zwischen beiden deutlich: Auf der einen Seite gehörte die Wissenschaft zu den 'early adopters' der neuen Technologie beziehungsweise war sogar einer der wichtigsten 'innovators'. Auf der anderen Seite erweist sich die Wissenschaft heute im Vergleich zu anderen gesellschaftlichen Bereichen wie etwa Wirtschaft und Zivilgesellschaft als vergleichsweise langsam in der Adoption der neuen Technologien und der damit verbundenen Möglichkeiten. Der vorliegende Beitrag greift dieses Spannungsverhältnis auf und versucht mit Hilfe empirischer Befragungsdaten zu klären, welche Potenziale der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Wissenschaft, kurz 'E-Science', in der wissenschaftlichen Praxis gegenwärtig tatsächlich realisiert werden. Dazu wird zunächst der Diskurs um E-Science vor dem Hintergrund aktueller Veränderungen des Wissenschaftssystems beleuchtet und der Begriff E-Science genauer eingegrenzt. In einem zweiten Schritt werden diejenigen Potenziale von E-Science systematisch zusammengestellt und diskutiert, die in der inzwischen immerhin fast 15jährigen Diskussion über die Bedeutung der Nutzung digitaler und vernetzter Technologien in der Wissenschaft identifiziert wurden. Anschließend wird anhand der Ergebnisse einer Onlinebefragung von 765 Wissenschaftler/innen in Sachsen sowie ergänzend durchgeführten vertiefenden Interviews untersucht, inwiefern die neuen Möglichkeiten tatsächlich genutzt werden und welche individuellen und strukturellen Bedingungen dabei eine Rolle spielen. Es zeigt sich, dass insgesamt die Potenziale nur zu einem Teil ausgeschöpft werden, wobei der Adoptionsprozess noch in einem frühen Stadium ist. Besonders die Verwendung von Web 2.0-Anwendungen und die Veränderung der akademischen Lehre bleiben hinter den Prognosen im Diskurs über E-Science deutlich zurück. Als wichtigste Einflussgrößen können die pragmatische Orientierung der Wissenschaftler/ innen auf den Nutzen der Technologien (auf individueller Ebene) sowie der Konkurrenzdruck (auf Ebene des Systems) identifiziert werden. Als Ansatzpunkte für eine verbesserte Ausschöpfung der Potenziale ergeben sich die Verbesserung der Information über die technischen Möglichkeiten und die gezielte Förderung von Infrastrukturen für onlinegestützte wissenschaftliche Tätigkeiten." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter science; new technology; Internet; web 2.0; communication technology; digitalization; scientific activity; online media; utilization
Klassifikation Wissenschaftssoziologie, Wissenschaftsforschung, Technikforschung, Techniksoziologie; interaktive, elektronische Medien
Methode empirisch; empirisch-qualitativ; empirisch-quantitativ
Freie Schlagwörter E-Science
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2014
Seitenangabe 26 S.
Zeitschriftentitel kommunikation @ gesellschaft, 15 (2014) Sonderausgabe
Heftthema Vom Modem zu Facebook - Wissenschaft nach 20 Jahren World Wide Web
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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