%T Mediatisierte wissenschaftsinterne Kommunikation: Stand der Forschung und theoretische Rahmung
%A Lüthje, Corinna
%J kommunikation @ gesellschaft
%N Sonderausgabe
%P 20
%V 15
%D 2014
%> http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-378465
%X "Wissenschaft als gesellschaftliches Feld und wissenschaftliches Wissen sind kommunikativ konstruiert. Wissenschaftskommunikation ist permanentem Wandel unterworfen. Damit wandeln sich auch die Wissenschaft selbst und das von ihr produzierte Wissen. Ein wichtiger (aber nicht alleiniger) Faktor dieses Wandels ist der technologische Medienwandel. In diesem Aufsatz wird der Frage nachgegangen, wie sich der Medienwandel seit Einführung des World Wide Web auf die wissenschaftsinterne Kommunikation auswirkt. Der Forschungsstand zeigt, dass Web 1.0-Anwendungen in der Wissenschaft weit verbreitet sind und das wissenschaftliche Arbeiten grundlegend verändert haben. Gleichzeitig werden Web 2.0-Anwendungen (Social Software) kaum angewendet. In diesem Beitrag soll die Frage nach den Gründen dieser selektiven und partiellen Übernahme von innovativen Medientechnologien in das wissenschaftliche Feld bearbeitet werden. Ziel dieses Beitrags ist es, Anzeichen und Bedingungen von mediatisierter interner Wissenschaftskommunikation auf der Basis des Forschungsstands herauszuarbeiten und darauf aufbauend eine theoretische Rahmung dieser Prozesse zu entwickeln. Grundlage dafür ist Pierre Bourdieus kultursoziologisches Gesamtkonzept mit den Teilkonzepten soziales Feld bzw. Raum, Habitus, Praxis, Kapital und sozialer Akteur sowie die Vorstellung von Mediatisierung als Meta-Prozess (Friedrich Krotz). Mediatisierte interne Wissenschaftskommunikation wird begriffen als Ergebnis des dynamischen und komplexen Zusammenspiels von Medieninnovationen und feldspezifischen Regeln." (Autorenreferat)
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