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Befristete Arbeitsverträge begrenzen: welche Folgen hat die Abschaffung sachgrundloser Befristungen?

[Stellungnahme]

Hohendanner, Christian

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://hdl.handle.net/10419/89205

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)
Abstract "In dieser Stellungnahme äußert sich das IAB zu Anträgen der Fraktionen der SPD, Der Linken und Bündnis 90/Die Grünen zur sogenannten 'sachgrundlosen Befristung' bei Arbeitsverhältnissen auf Zeit. Arbeitgeber können derzeit Mitarbeiter bis zu zwei Jahre lang ohne Angabe von Gründen befristet beschäftigen. Die SPD-Fraktion spricht sich in ihrem Antrag (Drucksache 17/1769) dafür aus, diese Möglichkeit zu streichen. Auch die Fraktion der Linken (Drucksache 18/1968) und die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen (17/2922) schließen sich dieser Forderung an. Die Anträge der beiden Fraktionen sehen darüber hinaus vor, die gesetzliche Möglichkeit einer 'Befristung zur Erprobung' für neue Mitarbeiter abzuschaffen. Gesellschaftspolitisch ist eine weitere Zunahme von befristeten Arbeitsverträgen aus den in den Anträgen der drei Fraktionen genannten Gründen problematisch und eine Begrenzung grundsätzlich wünschenswert. Der Gesetzgeber sollte allerdings prüfen, ob eine weitgehende Abschaffung sachgrundloser Befristungen tatsächlich zu einer Verringerung befristeter Arbeitsverträge beitragen kann, inwieweit die Einschränkung des Flexibilitätsspielraumes für Arbeitgeber vertretbar ist, und ob mit einer Abschaffung Beschäftigungsverluste einhergehen können." (Autorenreferat)

"In this statement, the IAB comments on petitions filed by the Social Democrat (SPD), Left (Die Linke) and Green (Bündnis 90/Die Grünen) parliamentary parties on the so-called 'ungrounded limitation' of employment relationships. Employers currently can hire personnel for a limited period of up to two years, without specifying reasons for limitation. The SPD faction proposes in its petition (document/Drucksache 17/1769) to abolish this possibility. The Left (Drucksache 18/1968) and Green (17/2922) factions join in this proposal. The two latter factions’ petitions furthermore envision the abolishment of the legal possibility of 'limitation for screening purposes' for newly hired employees. From a social political point of view, a further increase in the number of temporary employment contracts is indeed problematic, for the reasons given in the cited three petitions, and limiting their number is generally desirable. The legislator should, however, verify whether an abolishment of ungrounded limitations can actually con-tribute to reducing the number of temporary employment relationships, in how far restricting employers' freedom of contracting is legitimate, and if abolishment could induce decline in employment." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter employment contract; term contract; employment trend; employee; flexibility; employer; labor market policy; Federal Republic of Germany
Klassifikation Arbeitsmarktpolitik
Methode anwendungsorientiert
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2010
Erscheinungsort Nürnberg
Seitenangabe 9 S.
Schriftenreihe IAB-Stellungnahme, 6/2010
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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