Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Die Tugenden des Demokraten : Orientierungshilfen im globalen Zeitalter

The virtues of the democrat : orientation aids in the global age
[Vortrag]

Schmitz, Sven-Uwe

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-373874

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Münster, FB Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften, Institut für Politikwissenschaft Civil-Society-Network
Abstract Vor dem Hintergrund eines stetigen Globalisierungsprozesses und der damit einhergehenden politischen bzw. gesellschaftlichen Herausforderungen an die einzelnen Staaten, begibt sich der Autor in einem Streifzug durch die Literatur der politischen (Staats-)Philosophie auf die Suche nach der demokratieangemessenen Balance von Individualismus und Gemeinsinn. Dabei finden unter anderem die Positionen von Platon, Aristoteles, Hobbes, Marx, Locke und Rousseau Berücksichtigung. In einem ersten Schritt werden die paradigmatischen Positionen aus der politischen Ideengeschichte ausgewählt, die bei der Suche nach der demokratieangemessenen Balance von Individualismus und Gemeinsinn helfen. Die Frage nach der Balance von Individualismus und Gemeinsinn teilt sich auf, indem zuerst nach dem Individualismus und dann nach dem Gemeinsinn gefragt wird. In einem zweiten Schritt gilt die Aufmerksamkeit der Teilfrage 'Wie viel Individualismus ist in einer Demokratie möglich?', wobei zunächst die Frage gestellt wird 'Wie viel Individualismus ist in einer Demokratie nötig?'. Zu diesem Zweck wird der Demokratiebegriff definiert, um anhand dieses Maßstabes bestimmen zu können, welche der ausgewählten Autoren das demokratienotwendige Minimum an Individualismus berücksichtigen und welche Autoren dieses demokratienotwendige Minimum an Individualismus unterschreiten. In einem dritten Schritt befasst sich der Verfasser mit der Frage 'Wie viel Gemeinsinn ist für eine Demokratie nötig?' In seinem Fazit merkt der Autor an, dass ein Mensch, der über die fünf Tugenden Selbstdisziplin, Selbstvertrauen, Fremdvertrauen, Respekt des Menschseins der Mitmenschen sowie über kommunikative Tugenden verfügt, eine Demokratie ermöglichen beziehungsweise stabilisieren wird; ein solcher Mensch ist ein vorbildlicher Demokrat. (ICG2)
Thesaurusschlagwörter democracy; democratic behavior; globalization; common good; individualization; individualism; political philosophy; Plato; Hobbes, T.; Locke, J.; Marx, K.; Rousseau, J.; virtue; discipline
Klassifikation Allgemeines, spezielle Theorien und Schulen, Methoden, Entwicklung und Geschichte der Politikwissenschaft
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2000
Erscheinungsort Münster
Seitenangabe 20 S.
Schriftenreihe Münsteraner Diskussionspapiere zum Nonprofit-Sektor, 1
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
top