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Von der Betreuung zur Eigenverantwortung : neuere Entwicklungstendenzen bei Migrantenvereinen in Deutschland

From care to self-responsibility : recent development trends in migrant clubs in Germany
[Arbeitspapier]

Hunger, Uwe

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-372237

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Münster, FB Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften, Institut für Politikwissenschaft Civil-Society-Network
Abstract "Ausländische 'Mit-Bürger' werden in der Öffentlichkeit und im wissenschaftlichen Diskurs zumeist als Objekte inländischer Politik und Interessen wahrgenommen. Ansätze, die Migranten als 'aktive Bürger' und gestaltende Subjekte der Aufnahme-Gesellschaft begreifen, sind eher selten. Wenn es um das Thema Integration geht, richtet sich der Blick in erster Linie auf den Staat, verbunden mit der Frage, welche Maßnahmen dieser zu ergreifen habe, um eine möglichst rasche und erfolgreiche Integration zu ermöglichen. Daneben gibt es vereinzelt Ansätze, den Prozess der Integration dem 'Markt' zu überlassen, der am besten über den Bedarf von Einwanderung und Einwanderern entscheiden könne. Voraussetzung sei ein freier Zugang von Migranten zu einzelnen Märkten (Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt etc.). In dem vorliegenden Aufsatz soll die Perspektive der Integrationsforschung um eine neue Perspektive erweitert werden: Es wird dargestellt, wie Migranten, die sich in Vereinen und Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen haben, ihren Eingliederungsprozess selbst beeinflussen und gestalten. Zunächst wird auf die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte von Migrantenselbstorganisationen in Deutschland eingegangen (Punkt 2). Es wird gezeigt, wie ausländische Selbsthilfevereine las Reaktion auf Defizite bei den Betreuungsangeboten deutscher Wohlfahrtsverbände entstanden sind und nach und nach selbständige, effektive Interessenvertretungen aufgebaut haben. Punkt 3 des Papers zeigt in einem systematischen Überblick die verschiedenen Typen und Funktionen derzeitig bestehender Migrantenvereine. Punkt 4 des Papers verdeutlicht unterschiedliche Entwicklungslinien von Migrantenorganisationen in Abhängigkeit von der Zuwanderungsgruppe. Es wird gezeigt, dass Einwanderer aus Italien, Spanien, Griechenland, dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei ihrer Arbeit jeweils unterschiedliche organisatorische und inhaltliche Schwerpunkte zugrunde gelegt haben. Inwieweit die unterschiedliche Organisationsentwicklung Einfluss auf verschiedene Integrationskennwerte der verschiedenen Zuwanderungsgruppen hat, wird in Punkt 5 untersucht. Auf dieser Basis wird am Ende des Papers ein Ausblick gegeben, welche Rolle Migrantenselbstorganisationen im Integrationsprozess von Zuwanderern zukünftig spielen können." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter migrant; club; organizations; Federal Republic of Germany; self-help; social integration; representation of interests; alien; Italian; Spaniard; Greek; Yugoslavian; Turk; immigration
Klassifikation Organisationssoziologie, Militärsoziologie; Migration
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2002
Erscheinungsort Münster
Seitenangabe 25 S.
Schriftenreihe Münsteraner Diskussionspapiere zum Nonprofit-Sektor, 22
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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