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Training for advanced research in the narrative study of lives within the context of political and educational transformation : a case study in South Africa

Die narrative Untersuchung lebensgeschichtlicher Erzählungen - Ph.D.-Programme im Kontext (bildungs-) politischer Umwandlungen : eine Fallstudie aus Südafrika
Capacitación para la investigación avanzada en estudios narrativos de la vida en el contexto de transformación política y educativa : un estudio de caso en Sudáfrica
[Zeitschriftenartikel]

Coetzee, Jan K.; Elliker, Florian; Rau, Asta

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs130285

Weitere Angaben:
Abstract "It is widely accepted that the humanities and social sciences in South Africa have stagnated since the end of the anti-apartheid struggle in this country. This article argues that a programme in The Narrative Study of Lives provides a platform for establishing and strengthening a significant component of the training of social and human scientists. Its essence is epistemologically related to indigenous knowledge, cultural transmission and community engagement, and it can therefore contribute towards a democratisation of knowledge. The programme is situated in a participatory learning environment and the supervisors aim for students to assimilate new knowledge at a deep level, engage critically with it and apply it in ways that demonstrate their solid grasp of content and research processes. In addition to this focus on thesis-as-product, supervision is also concerned with the person-as-product. The programme aims at building students' capacity to master and apply metatheory, substantive theory as well as qualitative research methodology. The epistemology of The Narrative Study of Lives programme is largely based on the phenomenological/ interpretivist tradition and it largely operates within an idealist theory of knowledge. The program does emphasise, however, the need to straddle the often-irresolvable antagonisms of subject and object, micro and macro, objectivist and constructivist, and structure and agency. For this reason students are sensitised to distinguish between the biographical, institutional/ organisational and the societal contexts within which narratives should be analysed." (author's abstract)

"Es kann inzwischen als hinreichend belegt gelten, dass die Geistes- und Sozialwissenschaften in Südafrika seit dem Ende der Anti-Apartheid-Kämpfe in diesem Land stagnieren. In diesem Beitrag vertreten wir die These, dass es mit dem Ph.D.-Programm zur narrativen Untersuchung lebensgeschichtlicher Erzählungen gelungen ist, eine Plattform zu schaffen, mit der ein wesentlicher Aspekt der Ausbildung von Geistes- und Sozialwissenschaftler/innen implementiert und gestärkt wird. Epistemologisch bestehen Verbindungen zu indigenem Wissen, kultureller Weitergabe und gemeinschaftlichem Engagement. Auf dieser Grundlage kann das Programm zu einer Demokratisierung des Wissens in Südafrika beitragen. Das Programm ist in einer partizipatorischen Lernumgebung angesiedelt. Die Betreuenden verfolgen das Ziel, die Studierenden beim Wissenserwerb auf einer tiefen Ebene zu unterstützen, sich mit diesem Wissen kritisch auseinanderzusetzen und es so anzuwenden, dass ihr Verständnis der Inhalte und der Forschungsprozesse deutlich wird. Weiterhin bezieht sich die Betreuung nicht nur auf die Abschlussarbeit als Produkt, sondern hat ebenso die Persönlichkeit der Forschenden im Blick. Ziel des Programms ist es, den Studierenden metatheoretisches, fachlich-theoretisches sowie qualitativ-forschungsmethodisches Wissen zu vermitteln und sie bei der Anwendung dieses Wissens zu unterstützen. Das Programm zur Untersuchung lebensgeschichtlicher Erzählungen basiert im Kern auf der phänomenologisch-interpretativen Tradition und operiert innerhalb einer idealistischen Wissenstheorie. Zugleich betont das Programm die Notwendigkeit, die Gegensätze zwischen Subjekt und Objekt, Mikro- und Makroebene, Objektivismus und Konstruktivismus, Struktur- und Handlungsebene zu überwinden. Entsprechend werden die Studierenden dafür sensibilisiert, zwischen den biografischen, den institutionellen bzw. organisatorischen und den sozialen Kontexten zu differenzieren, innerhalb derer die Analyse von Erzählungen stattfindet." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter qualitative method; social research; narration; narrative; methodology; biography; social science; humanities; Republic of South Africa; student; knowledge acquisition; university level of education; educational policy
Klassifikation Bildungswesen tertiärer Bereich; Forschungsarten der Sozialforschung
Freie Schlagwörter qualitative Forschung auf Fortgeschrittenen-Niveau; narrative Methodik; lebensgeschichtliche Erzählung; metatheoretischer Rahmen; relationale Methodologie; biografischer Kontext; institutioneller Kontext; sozialer Kontext; Ph.D.-Programm
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2013
Seitenangabe 18 S.
Zeitschriftentitel Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 14 (2013) 2
ISSN 1438-5627
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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