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Der Gender Pension Gap: eine kritische Betrachtung

[Arbeitspapier]

Faik, Jürgen; Köhler-Rama, Tim

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-364605

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber FaMa - Neue Frankfurter Sozialforschung
Abstract Der in die genderpolitische Diskussion eingebrachte Indikator des Gender Pension Gaps (GPG) bezieht sich ausschließlich auf individuelle Alterseinkünfte und negiert daher den für Wohlstandsanalysen indizierten Haushaltskontext. Da er eine Reihe weiterer gravierender methodischer Nachteile aufweist, raten die Autoren davon ab, den GPG-Index in seiner bisherigen Konzeption als Maßstab zur Beurteilung „fairer Einkommenschancen“ zwischen beiden Geschlechtern zu verwenden. Sie empfehlen vielmehr den Rückgriff auf im Zusammenhang mit der Offenen Methode der Koordinierung bewährte Indikatoren, wobei sie anregen, neben dem Geschlecht auch noch weitere sozialstrukturelle Merkmale wie Bildung und Staatsangehörigkeit zu berücksichtigen.

The indicator Gender Pension Gap (GPG), recently brought into the gender-related discussion, is exclusively related to individual old-age incomes, and it therefore negates household formation which is essential for well-being analyses. Since the indicator has further serious methodical disadvantages, the authors advise against using the GPG index - at least in its current shape - as a benchmark for assessing the income chances between both sexes. They rather recommend the usage of indicators which have proved to be successful in the context of the Open Method of Coordination; furthermore, they encourage, besides the variable sex, the consideration of additional socio-structural variables like education and nationality.
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; pension; pension insurance; gender-specific factors; poverty; measurement; pension claim; surviving dependants' pension; woman; pension policy; provision for old age
Klassifikation soziale Sicherung; Frauen- und Geschlechterforschung; Familienpolitik, Jugendpolitik, Altenpolitik
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2012
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe 19 S.
Schriftenreihe FaMa-Diskussionspapier, 3/2012
ISSN 1869-1935
Status Erstveröffentlichung; nicht begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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