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Impacts of an ageing society on macroeconomics and income inequality: the case of Germany since the 1980s

[Arbeitspapier]

Faik, Jürgen

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-364531

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber FaMa - Neue Frankfurter Sozialforschung
Abstract The discussion paper is concerned with the interplay between demography and macroeconomics on one hand and macroeconomics and income inequality on the other hand. For this purpose, several estimation equations are derived by econometric methods (on the empirical basis of the 1984-2010 German Socio-Economic Panel (SOEP) waves). In concrete terms, the macroeconomic variables inflation, economic growth, and unemployment are at first connected with the German demographic ageing; afterwards, these connections are used to produce a nexus between German income inequality and the stated macroeconomic variables (additionally to the exogenous effects of ageing). For the empirical periods examined (1983-2009), there have been a) a (slightly) negative influence of demographic ageing on the inflation rate, b) a (weak) positive effect of ageing on the level – not on the increases (reductions) – of economic growth rates, and c) a somewhat stronger positive impact of demographic ageing on unemployment rates. While the measured income inequality is upwards directly (exogenously) driven by demographic ageing, the mechanisms through the different macroeconomic channels are more difficile: Inflation is positively and unemployment negatively correlated with income inequality, and regarding economic growth a (slightly) concave effect upon income inequality has been observed. All these findings imply that demographic ageing, ceteris paribus and by tendency, diminishes income inequality via inflation and unemployment rate, which is also valid for economic growth (within the empirically relevant value range for the German demographic ageing). But on balance, there is an overcompensating direct, exogenous impact of demographic ageing on inequality in the model used in this paper, and this causes tendencies towards a remarkable increase of German income inequality until 2060. These tendencies are more pronounced in the forecast variant in which a strongly ageing population is assumed.

Das Diskussionspapier befasst sich mit dem Zusammenspiel von Demografie und Makroökonomie einerseits sowie von Makroökonomie und Einkommensungleichheit andererseits. Hierzu werden - auf der empirischen Basis des Sozioökonomischen Panels (SOEP) von 1984 bis 2010 - verschiedene Schätzgleichungen ökonometrisch hergeleitet. Konkret werden die makroökonomischen Variablen Inflation, wirtschaftliches Wachstum und Arbeitslosigkeit zunächst zu der demografischen Alterung in Deutschland in Beziehung gesetzt, ehe diese Schätzgleichungen dafür genutzt werden, den Zusammenhang zwischen der personellen Einkommensungleichheit in Deutschland und den genannten makroökonomischen Variablen (zusätzlich zu den exogenen Alterungseffekten) herzustellen. Für den empirischen Stützzeitraum (1983-2009) zeigen sich a) ein (leicht) negativer Einfluss der demografischen Alterung auf die Inflationsrate, b) ein (schwach) positiver Effekt der Alterung auf das Niveau - nicht aber auf die Zuwächse (Rückgänge) - der Wirtschaftswachstumsraten und c) ein etwas stärkerer positiver Einfluss der demografischen Alterung auf die Entwicklung der Arbeitslosenquote. Während die demografische Alterung die gemessene Einkommensungleichheit in direkter (exogener) Weise nach oben treibt, sind die Mechanismen diffiziler, welche durch die verschiedenen makroökonomischen Kanäle vermittelt werden: So ist die Inflation positiv mit Einkommensungleichheit gekoppelt, Arbeitslosigkeit hingegen negativ. Bezüglich des Wirtschaftswachstums ist ein (schwach) konkaver Effekt auf die Einkommensungleichheit festgestellt worden. Aus alledem folgt, dass ceteris paribus die demografische Alterung via Inflationsrate und Arbeitslosenquote die bundesdeutsche Einkommensungleichheit tendenziell senkt, was für den empirisch relevanten Wertebereich der demografischen Alterung in Deutschland auch auf das Wirtschaftswachstum zutrifft. Insgesamt gesehen, ergeben sich aber durch den direkten, exogenen Einfluss der demografischen Alterung im präsentierten Modell bis 2060 Tendenzen zu einem nennenswerten Anstieg der Einkommensungleichheit in Deutschland. Diese Tendenz ist in der Projektions-Variante mit einer stärker alternden Bevölkerung wesentlich ausgeprägter als in der Alternativ-Variante.
Thesaurusschlagwörter demographic aging; difference in income; inequality; inflation; economic growth; unemployment; Federal Republic of Germany
Klassifikation Volkswirtschaftstheorie; Wirtschaftssoziologie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2012
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe 32 S.
Schriftenreihe FaMa-Diskussionspapier, 5/2012
ISSN 1869-1935
Status Erstveröffentlichung; nicht begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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