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Nach Produktion kommt Forschung und Entwicklung: Mittel- und Osteuropa als Ziel für Auslandsinvestitionen in der Automobilindustrie

[Konferenzbeitrag]

Winter, Johannes

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-36333

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen
Abstract Mittel- und Osteuropa boomt derzeit als Investitionsraum. Das zeigt sich einerseits am Zufluss Ausländischer Direktinvestitionen, die sich innerhalb der letzten zehn Jahre verfünffacht haben. Andererseits wird dies ersichtlich anhand von Standortortbewertungen, die von multilateralen Organisationen, Unternehmensverbänden und Wirtschaftsförderern getroffen werden. So schätzt UNCTAD ein, dass Polen und Tschechien weltweit zu den beliebtesten Zielregionen für ADI zählen. Einer Studie der Economist Intelligence Unit zufolge bieten China und Indien zwar größere Wachstumschancen für Unternehmen, gelten im Gegensatz zu Mittel- und Osteuropa allerdings als risikoreicher, weshalb europäische Unternehmen einen signifikanten Teil der Ausländischen Direktinvestitionen in räumlicher Nähe zu ihren Unternehmenssitzen tätigen, insbesondere in Mittel- und Osteuropa. Eine Umfrage deutscher Außenhandelskammern unter 1.000 deutschen Unternehmern ergab, dass 90% der Befragten das Investitionsklima in Mittel- und Osteuropa als gut oder zufrieden stellend bewerten. Eine der Branchen, die einen großen Teil dieser Investitionsmittel an sich bindet, ist die Kraftfahrzeugindustrie. Mehrere hundert Fahrzeughersteller und Zulieferer haben sich in Polen, Tschechien, Ungarn oder der Slowakei angesiedelt, reduzieren dadurch Kosten, nutzten lokale Qualifikationen und erschließen neue Märkte. Doch um welche Kompetenzen handelt es sich, die dezentral aufgebaut werden? Bleibt es ausschließlich bei Verlagerung oder Aufbau von Produktionskapazitäten oder finden sich auch Anzeichen für eine Ansiedlung von wissensintensiven Wertschöpfungsschritten? Dieser Beitrag untersucht den Umfang und die Zielrichtung von Ausländischen Direktinvestitionen in Mittel- und Osteuropa und fragt nach aktuellen Trends bei der Verteilung von Unternehmensaufgaben in der Automobilindustrie.
Thesaurusschlagwörter direct investment; foreign countries; automobile industry; Eastern Europe; Central Europe; relocation of production; decentralization; outsourcing; competence; location; value added; investment
Klassifikation Wirtschafts- und Sozialgeographie; Management
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Freie Schlagwörter Ausländische Direktinvestitionen; Automobilindustrie; Rückverlagerung; Emerging Markets; Kompetenzen; Organisationales Lernen; Upgrading; Dezentralisierung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Osteuropaforschung - 15 Jahre "danach" : Beiträge für die 14. Tagung junger Osteuropa-Experten
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Erscheinungsort Bremen
Seitenangabe S. 154-159
Schriftenreihe Arbeitspapiere und Materialien / Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, 77
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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