Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


The China factor in regional security cooperation : the ASEAN regional forum and the Shanghai cooperation organization

Der Chinafaktor in regionaler Sicherheitskooperation : das ASEAN Regionalforum und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit
[Zeitschriftenartikel]

Gerstl, Alfred

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-362647

Weitere Angaben:
Abstract "In diesem Aufsatz wird argumentiert, dass die regionale sicherheitspolitische Integration in Südost- und Nordostasien, primär von der südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN vorangetrieben, eine Reaktion auf Chinas wirtschaftlichen Aufstieg verkörpert. Dieser droht das regionale Kräftegleichgewicht zu untergraben, wodurch er Unsicherheiten weckt und damit eine Gefahr für die auf Stabilität angewiesenen Regime darstellt, die ihre Macht auf Output-Legitimation gründen. Kooperation, so die These, kann diese Unsicherheiten reduzieren. Doch während die Zusammenarbeit im Rahmen des ASEAN Regional Forum (ARF) Pekings Außenpolitik Anreize zur Stärkung seines aufgeklärten Multilateralismus bietet, sind entsprechende Verhaltensänderung von der regionalen Zusammenarbeit in Zentralasien nicht zu erwarten. Dies weil die Shanghai Cooperation Organization (SCO) nach wie vor rein auf realpolitischen Motiven basiert und weshalb offensiver Realismus bestens zur Analyse der Machtverhältnisse Zentralasiens geeignet scheint. Die Dimension Kooperation ist in John Mearsheimers Ansatz zwar nicht vorgesehen, wie dieser Aufsatz zeigt, kann sie jedoch konzeptionell in den offensiven Realismus integriert werden, ohne dessen Kernthesen zu widersprechen. Allerdings müssten VertreterInnen des offensive Realismus dafür zwei gedankliche Erweiterungen akzeptieren: Zum einen, dass die innenpolitische Logik im Falle Pekings die Output-Legitimation der Kommunistischen Partei integriert werden muss. Zum anderen, dass es keinen Automatismus in internationaler Politik gibt. Andernfalls müsste von einer Tragik des offensivem Realismus gesprochen werden: Politik, basierend auf dieser Anschauung, bietet China nicht genügend Anreize, um weiterhin eine multilateralen Kurs zu verfolgen." (Autorenreferat)

"This article argues that regional security cooperation in South-East Asia, mainly promoted by the Association of Southeast Asian Nations (ASEAN), is a response to China's economic rise. Although China is not regarded as a military challenge, Beijing's ascension threatens to undermine the regional balance of power. The emerging insecurities threaten the stability of the regimes whose power is based on output legitimacy. Cooperation, the thesis states, can reduce these uncertainties. Yet, whereas collaboration in the ASEAN Regional Forum (ARF) offers Beijing incentives for the strengthening of its 'enlightened' multilateralism, regional cooperation in the Shanghai Cooperation Organization (SCO) will not change China's behavior. The reason is that this cooperation is based on Realpolitik motives. Offensive Realism seems therefore well suited to analyze the Central Asian power relations. Even though the dimension of cooperation has not been included in John Mearsheimer's approach, this article demonstrates that it can conceptually be integrated into offensive Realism without contradicting its core theses. For this, however, its adherents must accept two assumptions: First, that the domestic political logic - in case of Beijing the output legitimacy of the Communist Party - must be integrated. Second, that there exists no automatism in international politics. Otherwise one would have to speak of the tragic of offensive Realism: Policies, based on this perception, does not offer China sufficient incentives to further pursue multilateralism." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter China; international relations; Southeast Asia; foreign policy; security policy; ASEAN; international organization; international politics; international cooperation; cooperation; Central Asia; realism; power politics; political theory; multilateralism; Far East; developing country; Asia
Klassifikation Entwicklungsländersoziologie, Entwicklungssoziologie; internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik
Methode anwendungsorientiert; Theorieanwendung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2008
Seitenangabe S. 118-139
Zeitschriftentitel ASEAS - Österreichische Zeitschrift für Südostasienwissenschaften, 1 (2008) 2
ISSN 1999-253X
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
top