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Accountability for serious crimes and national reconciliation in Timor-Leste : progress or wishful thinking?

Verantwortlichkeit von Schwerverbrechen und nationale Aussöhnung in Timor-Leste : Fortschritt oder Erwartungsdenken?
[Zeitschriftenartikel]

Pampalk, Madalena

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-362381

Weitere Angaben:
Abstract "Nach der 24 Jahre andauernden Besetzung durch Indonesien stimmte die Bevölkerung Timor-Lestes 1999 für die Unabhängigkeit. Timoresische Milizen und das indonesische Militär reagierten darauf mit ausgedehnten und systematischen Übergriffen auf die Zivilbevölkerung, unter anderem durch Ermordungen, Vergewaltigungen, Folter und Deportationen. Um strafrechtliche Verantwortung für die Menschenrechtsverletzungen und Versöhnung zu schaffen, wurden zahlreiche Institutionen auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene in Timor-Leste und Indonesien errichtet. Trotz des komplexen Zusammenwirkens dieser Organisationen, einschließlich Gerichtshöfen und Wahrheitskommissionen, wurde keine Gerechtigkeit hergestellt. Ausgehend von den Errungenschaften und Unzulänglichkeiten dieser Institutionen untersucht dieser Artikel, warum die Erwartungen vieler unerfüllt blieben, und zeigt auf, wie politische Entscheidungen die Arbeit der Institutionen beeinflussten. Zugleich kann aus jüngeren Entwicklungen Hoffnung geschöpft werden, dass in Hinblick auf die Ahndung der Gräueltaten Gerechtigkeit nicht endgültig verwehrt bleiben wird." (Autorenreferat)

"In 1999 - after 24 years of Indonesian occupation - the people of Timor-Leste voted for their independence. However, Timorese anti-independence militias and the Indonesian military reacted with widespread and systematic attacks against the civilian population in the form of murder, rape, torture and deportation. In order to achieve accountability for the human rights atrocities and reconciliation, various mechanisms at the international, national and regional level were established in Timor-Leste and Indonesia. Despite this multi-layered approach, including courts and alternative justice mechanisms such as truth commissions, justice failed to be delivered. Drawing from the achievements and shortcomings of these institutions, this paper explores why many expectations were left unmet and highlights the influence politics had on the functioning of the organizations. Yet, some hope can be drawn from recent developments that justice for the atrocities committed in Timor-Leste will not be denied for good." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter East-Timor; Southeast Asia; declaration of independence; historical development; Indonesia; military conflict; human rights violation; torture; deportation; rape; crime fighting; truth; board; justice; UNO; court; District Attorney's Office; offender-victim mediation; developing country; Asia
Klassifikation Entwicklungsländersoziologie, Entwicklungssoziologie; Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik; allgemeine Geschichte; Justiz
Methode anwendungsorientiert; historisch
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2010
Seitenangabe S. 8-30
Zeitschriftentitel ASEAS - Österreichische Zeitschrift für Südostasienwissenschaften, 3 (2010) 1
ISSN 1999-253X
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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