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Wertewandel, wirtschaftliche Prozesse und Wählerverhalten : sozialpsychologische Gesetzmäßigkeiten zur Erklärung und Bekämpfung von Ausländerfeindlichkeit und Rechtsradikalismus

Value change, economic processes and voting patterns : socio-psychological regularities for explaining and combating xenophobia and right-wing radicalism
[Forschungsbericht]

Witte, Erich H.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-362294

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Hamburg, Fak. für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft, FB Psychologie, Arbeitsbereich Sozialpsychologie
Abstract "Aus einer sozialpsychologischen Perspektive werden die Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit, Wählerverhalten, Wertewandel und politischem Klima mit Ausländerfeindlichkeit und Rechtsradikalismus betrachtet. Diese Zusammenhänge sind viel enger und haben eine viel stärkere gegenseitige Wirkung als vielfach angenommen. Es wird ein sozialpsychologisches Kern-Modell formuliert, das die Bedrohung der Identität durch wirtschaftliche Prozesse verständlich macht und die verstärkte externale Attribution mit aggressivem Verhalten gegen Ausländer vorhersagt. Damit läßt sich ausländerfeindliches Verhalten in Ostdeutschland erklären, ohne auf flächendeckende Sozialisationsdefizite hinweisen zu müssen. Ferner wird deutlich auf den Unterschied zwischen Ausländerfeindlichkeit und Rechtsradikalismus hingewiesen. Abschließend werden Interventionsmöglichkeiten diskutiert."[Autorenreferat]

"From a socialpsychological view the connexions between political extremism, prejudice, unemployment, political voting, change of values, and political climate are discussed. These connexions are tighter than generally thought. A socialpsychological model is formulated which explains the threat of personal identity through economic developments followed by increasing external attribution combined with aggressive intergroup behavior against foreigners. Thus, the anti-foreigner behavior of East-germans can be explained without the assumption of general deficits during the socialization phase in East-Germany in a totalitarian system. The qualitative difference between the aggressive behavior against foreigners and right-wing extremism is discussed. Finally, some ideas of intervention programs of aggresive behavior and political extremism are given."[author´s abstract]
Thesaurusschlagwörter value change; voting behavior; xenophobia; right-wing radicalism; unemployment; sociopsychological factors; aggressiveness; New Federal States; Federal Republic of Germany
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; Sozialpsychologie
Methode anwendungsorientiert; deskriptive Studie; Theorieanwendung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2001
Erscheinungsort Hamburg
Seitenangabe 25 S.
Schriftenreihe Hamburger Forschungsberichte zur Sozialpsychologie (HaFoS), 31
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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