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Benachteiligung von Unternehmen im ländlichen Raum durch den Rückzug der Banken aus der Fläche?

Are businesses in rural areas disadvantaged by the wholesale retreat of banks?
[Sammelwerksbeitrag]

Panzer, Sabine

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-361752

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Akademie für Raumforschung und Landesplanung - Leibniz-Forum für Raumwissenschaften
Abstract Eine Beeinträchtigung des Prinzips der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse wird u. a. in dem zunehmend ausgedünnten Angebot an ökonomischer, sozialer und technischer Infrastruktur im ländlichen Raum gesehen. So wird beispielsweise in einer schlechteren Erreichbarkeit dieser Angebote eine quantitative und qualitative Benachteiligung der Unternehmen im ländlichen Raum vermutet. Dieser Beitrag setzt den Fokus auf den privaten Sektor und untersucht für den Bereich des Bankenwesens, ob durch den kontinuierlichen Rückzug vieler Kreditinstitute aus der Fläche der Zugang ländlich angesiedelter Unternehmen zu Finanzprodukten eingeschränkt wird. Dazu wird überprüft, ob Vertrauen als Form sozialer Nähe und trotz zunehmender Standardisierung immer noch als Grundlage erfolgreicher Bank-Kunde-Beziehungen auch über größere Distanzen aufgebaut und gepflegt werden kann. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass räumliche Nähe grundsätzlich durch soziale Nähe ersetzt werden kann, dass es hierzu jedoch einer kontinuierlichen Kontaktpflege sowohl vonseiten der Kreditinstitute als auch vonseiten lokaler Unternehmen bedarf, was allerdings einem Großteil der Unternehmen im ländlichen Raum nicht bewusst ist.

The increasingly scanty range of economic, social and technical infrastructure available in rural areas is regarded here as one example of impairment of the principle of “parity of living conditions”. To take one example, it can be assumed that businesses in rural areas will suffer in both qualitative and quantitative terms as these infrastructure assets become less easily accessible. This paper focuses on the private sector and specifically on banking. It considers whether businesses located in rural areas are suffering from restricted access to financial products as an effect of the continuous retreat of many banks from rural areas. It also examines whether, in the face of increasing standardisation and greater distance from customers, it remains possible to establish and cultivate the trust and the personal bond which is seen as the very basis of successful bank/customer relations. The conclusion which emerges is that spatial proximity can in principle be replaced by social proximity; for this to be successful, however, both sides – i.e. financial institutions and local business – need to work continuously on cultivating good relations: the majority of businesses located in rural areas are unaware of this.
Thesaurusschlagwörter rural area; Thuringia; Federal Republic of Germany; infrastructure; banking; financial service; structural change; enterprise; living conditions; equivalence
Klassifikation Raumplanung und Regionalforschung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zwischen Politik und Marktmechanismus : empirische Befunde aus den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
Herausgeber Rosenfeld, Martin T. W.; Weiß, Dominik
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2010
Verlag Verl. d. ARL
Erscheinungsort Hannover
Seitenangabe S. 96-108
Schriftenreihe Arbeitsmaterial, 351
ISSN 0946-7807
ISBN 978-3-88838-351-9
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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