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Parlamentsarmee und Bündnisfähigkeit: ein Plädoyer für eine begrenzte Reform des Parlamentsbeteiligungsgesetzes

When Germany sends troops abroad : the case for a limited reform of the Parliamentary Participation Act
[Forschungsbericht]

Brose, Ekkehard

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-361353

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Stiftung Wissenschaft und Politik -SWP- Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit
Abstract Das Parlamentsbeteiligungsgesetz hat sich als Mittel der demokratischen Legitimierung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr bewährt. Seit es im Jahre 2005 in Kraft trat, hat der Deutsche Bundestag über 70 Anträgen der Bundesregierung auf Entsendung oder Fortsetzung der Entsendung deutscher Soldaten ins Ausland seine Zustimmung gegeben und diese in keinem einzigen Fall verweigert. Gleichwohl gibt es ein Problem: Für Deutschlands Partner ist die Teilhabe an der NATO-Kommandostruktur und dem luftgestützten Aufklärungs- und Leitkommando AWACS logische Folge ihrer Mitgliedschaft im Bündnis und wird daher auch im Einsatz nicht hinterfragt. In Deutschland dagegen ist diese Teilhabe zum Objekt ebenso feinsinniger juristischer Ausführungen wie hitziger politischer Debatten geworden. Die deutsche Position, die bereits wiederholt Anlass zum Ausstieg aus AWACS war, wird in der Allianz als widersprüchlich, unsolidarisch und nicht im Einklang mit der wichtigen Stellung des Landes wahrgenommen. Eine begrenzte Gesetzesänderung könnte Abhilfe schaffen; die neue Legislaturperiode bietet dafür ein Fenster der Gelegenheit. (Autorenreferat)

The Parliamentary Participation Act has proved to be a valuable tool for ensuring the democratic legitimacy of any decision to send Bundeswehr troops abroad. Since it came into force in 2005, the German Bundestag has given its assent to more than 70 requests of the Federal Government for the deployment of German troops abroad, or the extension of such mandates, and has not rejected a single application. Nevertheless, there is a problem: Germany’s partners see participation with military personnel in the NATO Command Structure and in the Airborne Early Warning Command AWACS as a logical consequence of their membership of the Alliance. Participation is not called into question during deployment. This is not the case in Germany, where participation during deployment has become the subject of fine-spun legal argument and heated political debate. Within the Alliance, the German stance, which has repeatedly led to withdrawals from AWACS, is perceived as being contradictory, lacking in solidarity, and not compatible with Germany’s significant position. A limited reform of the Act could provide a remedy, and the new legislative period is an opportune moment for taking action. (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; defense policy; security policy; military; foreign policy; alliance policy; NATO; parliament; legal position; constitutional law
Klassifikation Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Freie Schlagwörter Zeitfaktoren beim Einsatz von Streitkräften; Truppenstationierung im Ausland; Mitwirkung bei internationalem Akteur; Parlamentarische Kontrolle; Parlamentarischer Entscheidungsprozess; Parlamentarische Funktionen; Militärische Effizienz; AWACS; Militärische Aufklärung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2013
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 21 S.
Schriftenreihe SWP-Studie, 18/2013
ISSN 1611-6372
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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