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Involving European Works Councils in Transnational Negotiations - a Positive Functional Advance in their Operation or Trespassing?

Die Einbeziehung Europäischer Betriebsräte in grenzüberschreitende Verhandlungen – positive Weiterentwicklung ihrer Funktionsweise oder Überschreitung ihrer Kompetenz?
[Zeitschriftenartikel]

Jagodziński, Romuald

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-359574

Weitere Angaben:
Abstract "This paper aims at discussing some facets of the emerging European level of collective negotiations. The paper argues that in general the acquis communautaire and other international acts can already accommodate this new category of agreements. At the same time it finds out that lack of a specific legal framework may have negative implications for the binding force of the agreements in question and for their enforcement. The existence of those agreements beyond or parallel to law causes hence confusion in regard to roles that the social partners at the national and the European level should play. Thus, in order to put some structure into the debate, it is argued that a differentiation between, on the one hand, national collective bargaining and transnational collective agreements or negotiations, and, on the other hand, consultation and negotiation powers should be applied. Consequently, the author provides an answer to the title question by stating that even though the growing engagement of European Works Councils into transnational collective negotiations represents a functional development of their practice, it is an example of transgressing their information and consultation competences." (author's abstract)

"Dieser Artikel setzt sich mit verschiedenen Facetten der entstehenden europäischen Ebene von Kollektivverhandlungen auseinander. Es wird argumentiert, dass der acquis communautaire im Allgemeinen dieser neuen Kategorie von Vereinbarungen bereits Rechnung trägt. Gleichzeitig wird festgestellt, dass der Mangel an einem spezifischen rechtlichen Rahmen negative Auswirkungen auf die Bindungskraft dieser Vereinbarungen und auf ihre rechtliche Durchsetzung haben kann. Die Existenz der Vereinbarungen in einer rechtlichen Grauzone bzw. parallel zum Rechtsrahmen sorgt für Verwirrung in Bezug auf die Rollen der sozialen Partner, sowohl auf der nationalen als auch auf der europäischen Ebene. Um die Debatte besser zu strukturieren, wird deshalb argumentiert, dass zwischen nationalen Tarifverhandlungen und grenzüberschreitenden Kollektivvereinbarungen bzw. -verhandlungen auf der einen Seite und zwischen Anhörungsrechten und Verhandlungskompetenzen auf der anderen Seite unterschieden werden sollte. Der Autor stellt abschließend fest, dass, obwohl die Einbeziehung der Europäischen Betriebsräte in grenzüberschreitende kollektive Verhandlungen eine funktionelle Weiterentwicklung ihrer Arbeitsweise darstellt, dies gleichzeitig ein Beispiel für die Überschreitung ihrer Informations- und Anhörungskompetenzen darstellt." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter European works council; collective bargaining; collective bargaining; EU; labor law; wage scale policy
Klassifikation Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2007
Seitenangabe S. 316-333
Zeitschriftentitel Industrielle Beziehungen : Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management, 14 (2007) 4
ISSN 0943-2779
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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