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Roles and Rules: Ambiguity, Experimentation and New Forms of Stakeholderism in Germany

Rollen und Regeln: Ambiguität, Experimente und neue Formen der Sozialpartnerschaft in Deutschland
[Zeitschriftenartikel]

Herrigel, Gary

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-359283

Weitere Angaben:
Abstract "A reified opposition between social cooperation (stakeholderism) and Neoliberal market solutions paralyzes political and scientific debate on reform in Germany today. This essay rejects that opposition by recasting the way in which each of the categories is understood. Pressure to become more flexible in many areas of work and organizational life has not given rise to a blanket embrace of “the market” on a local level. Instead, it has induced widespread experimentation with alternative forms of workplace and firm governance that involve continual and collaborative recomposition of stakeholder roles in and among firms and social actors. In other words, stakeholder governance is not disintegrating or giving way to the market in Germany. It is being redefined. Experimentation with roles and rules by creative actors drives the alternative analysis. The argument is developed empirically by a discussion of current local trends in the system of industrial relations." (author's abstract)

"Der Gegensatz zwischen Sozialpartnerschaft auf der einen Seite und neoliberalem Vermarktlichungsansatz auf der anderen paralysiert die politische wie wissenschaftliche Debatte in Deutschland. Dieser Essay widerspricht dieser pauschalen Entgegensetzung, indem er fordert, diese Kategorien neu zu fassen. Der Druck zur stärkeren Flexibilisierung von Arbeit und Organisation hat nicht zu einer pauschalen Umarmung „des Marktes“ auf lokaler Ebene geführt. Vielmehr hat er vielfältige Experimente mit alternativen Formen der Arbeits- und Unternehmensorganisation ausgelöst – einschließlich der kontinuierlichen und kollaborativen Rekomposition der verschiedenen Stakeholderrollen in und zwischen Unternehmen und anderen gesellschaftlichen Akteuren. Mit anderen Worten: „stakeholder governance“ disintegriert nicht oder löst sich in marktförmige Koordination auf, sie wird vielmehr nur redefiniert. Die Experimente kreativer Akteure mit Rollen und Regeln treibt diese Entwicklung. Das Argument wird auf der Basis empirischer Einsichten in gegenwärtige lokale Entwicklungen des Systems industrieller Beziehungen in Deutschland entwickelt." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter social partnership; flexibility; work organization; production; institutionalism; neoliberalism; Federal Republic of Germany
Klassifikation Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2008
Seitenangabe S. 111-132
Zeitschriftentitel Industrielle Beziehungen : Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management, 15 (2008) 2
ISSN 0943-2779
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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