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Alte Idee, neues Programm : der Gründungszuschuss als Nachfolger von Überbrückungsgeld und Ich-AG

[Arbeitspapier]

Caliendo, Marco; Hogenacker, Jens; Künn, Steffen; Wießner, Frank

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://hdl.handle.net/10419/57449

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)
Abstract "Die Gründungsförderung der Bundesagentur für Arbeit ist im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik im Rechtskreis SGB III nach wie vor eines der bedeutsamsten Instrumente. Zum 1. August 2006 löste der Gründungszuschuss (§ 57 SGB III) seine beiden Vorgänger, das Überbrückungsgeld und den Existenzgründungszuschuss ('Ich-AG') ab. Ziel der Reform war neben der Erhöhung der Transparenz und Übersichtlichkeit vor allem eine Entlastung der Arbeitsverwaltung und eine effizientere Ausgestaltung des Förderinstruments. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass das neue Programm wie erwartet ähnliche Teilnehmerstrukturen wie das Überbrückungsgeld aufweist und somit nicht mehr die Breite der beiden Vorgängerprogramme abdeckt. Die degressive Transferentzugsrate hat entgegen anfänglichen Befürchtungen keinen maßgeblichen Einfluss auf den Zeitpunkt der Gründungsentscheidung. Eine vertiefende Betrachtung des Fördergeschehens zeigt ebenfalls, dass sich der Gründungszuschuss durch beachtliche Verbleibsquoten (75 bis 84%) in Selbständigkeit auszeichnet, die zum Teil deutlich über denen der Vorgängerprogramme liegen. Im Hinblick auf die vieldiskutierten Mitnahmeeffekte im Bereich der Gründungsförderung, deuten deskriptive Auswertungen darauf hin, dass Mitnahmeeffekte im Zusammenhang mit dem Gründungszuschuss eine geringere Bedeutung haben als vielfach angenommen." (Autorenreferat)

"The support of start-ups out of unemployment within the legislative framework of Social Code III (SGB III) is still one of the most important instruments of active labour market policy. On August 1, 2006, the new 'Start-up Scheme' (§ 57 SGB III) replaced its predecessors, the “Bridging Allowance” and the 'Start-up Subsidy' (also known under its popular name 'Me Inc.'). Goals of the reform were more transparency, easier administration and a more efficient programme design. According to our study, the participants of the new scheme resemble rather those of the Bridging Allowance. Hence the new scheme does not cover the range of participants of the previous programmes. Despite former concerns the degressive transfer payments reduction rate does not have significant impact on the date of the start-up. A closer look shows that the participants of new Startup-Scheme have considerably high survival rates (75-84%), being clearly higher than those of the former programmes. Descriptive analyses show furthermore, that deadweight effects evidently have a much less significant role than argued." (author´s abstract)
Thesaurusschlagwörter Ich-AG; Bundesagentur für Arbeit; labor market policy; Code of Social Law; self-employment; setting up a business; promotion; unemployment; insurance claim; Federal Republic of Germany
Klassifikation Arbeitsmarktpolitik
Methode empirisch
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2011
Erscheinungsort Nürnberg
Seitenangabe 36 S.
Schriftenreihe IAB Discussion Paper: Beiträge zum wissenschaftlichen Dialog aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 24/2011
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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