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"Trade Unions at Whose Service?" Coercive Partnerships and Partnership in Coercion in Turkey’s metal sector

Gewerkschaften - zu wessen Diensten?" Partnerschaft zwischen Zwang und Kollaboration in der türkischen Metallindustrie
[Zeitschriftenartikel]

Koçer, Rüya Gökhan

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-357300

Weitere Angaben:
Abstract "Partnership in coercion is defined as cooperation between trade unions and employers at the expense of workers’ interests. It differs from coercive partnership by trade unions’ not mandatory but willing participation for furtherance of their own interests that are detached from those of their members. The legal changes after 1980 in Turkey created the basic conditions for both of these partnerships patterns. The analysis of the metal industry bargaining system reveals that there are three additional factors which rendered partnership in coercion possible in this sector: employers’ needs, weak trade union internal democracy and competition among trade unions. However the examination of some other industries in Turkey shows that partnership patterns in the metal sector cannot be easily used to make generalizations. Yet it possible to consider them as extreme forms which reveal a fundamental feature of partnership clearly: the nature and outcome of partnership are determined by complex interdependencies which are beyond the immediate control of those who are actually becoming partners." (author's abstract)

"Partnerschaftliche Kollaboration als Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften zu ihrem beiderseitigen Nutzen und auf Kosten von Arbeitnehmerinteressen ist zu unterscheiden von der erzwungenen Partnerschaft, die Gewerkschaften mit Arbeitgebern aus Überlebensgründen, ohne direkte Vorteile für sich und losgelöst von den Interessen ihrer Mitglieder, eingehen. Die türkischen Gesetzesänderungen nach 1980 haben die Basis für beide Partnerschafts-Modi geschaffen. Eine Analyse des Verhandlungssystems in der Metallindustrie ermittelt drei weitere Faktoren, die die partnerschaftliche Kollaboration in diesem Sektor möglich gemacht haben: die Bedürfnisse der Arbeitgeber, der fragwürdige Zustand der innergewerkschaftlichen Demokratie und der Wettbewerb zwischen den Gewerkschaften. Der Vergleich mit anderen Sektoren ergibt, dass die Partnerschaftsmuster in der Metallindustrie sich nicht ohne weiteres verallgemeinern lassen. Art und Ergebnis von Partnerschaften werden vielmehr durch komplexe Abhängigkeiten bestimmt, die jenseits der Kontrolle derer liegen, die die Partnerschaft eingehen." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Turkey; metal industry; worker's interest; representation of interests; trade union; employer; industrial relations; collective bargaining; wage scale policy
Klassifikation Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2007
Seitenangabe S. 245-269
Zeitschriftentitel Industrielle Beziehungen : Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management, 14 (2007) 3
ISSN 0943-2779
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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