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Transnational marriage among former labour migrants in Germany

Transnationale Ehen von ehemaligen Arbeitsmigranten in Deutschland
[Zeitschriftenartikel]

Kalter, Frank; Schroedter, Julia H.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-354864

Weitere Angaben:
Abstract "In diesem Beitrag verwenden wir Daten der amtlichen Statistik, um transnationale Ehen bei Immigranten in Deutschland zu analysieren. Die Zusammenführung aller verfügbaren Scientific Use Files des deutschen Mikrozensus zwischen 1976 und 2004 liefert empirische Befunde, die in ihrer Breite und in der Tiefe ihrer Differenzierung bislang einzigartig sind. Wir betrachten die fünf am weitesten verbreiteten Gruppen ehemaliger Arbeitsmigranten und untersuchen gruppenspezifische Trends über die Generationen und über die Zeit. Unsere empirische Analyse wird von vier Grundannahmen geleitet, die in einem allgemeineren theoretischen Rahmen des Heiratsverhaltens von Migranten verankert sind. Wie erwartet finden wir hinsichtlich der Neigung, eine(n) Partner(in) aus dem jeweils eigenen Herkunftsland zu wählen, große Unterschiede zwischen den Gruppen. Die vermuteten Effekte der Opportunitätsstruktur werden jedoch nur für die Frauen bestätigt. Zentrale Schlussfolgerungen aus einer allgemein assimilationistischen Sichtweise zeigen sich ebenfalls nur teilweise: Zu den erstaunlichsten Ergebnissen unserer Studie gehören die allgemeine Zunahme transnationaler Ehen von Frauen aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei sowie die Abwesenheit von Effekten der strukturellen Assimilation auf die Neigung zur transnationalen Ehe." (Autorenreferat)

"In this paper we make use of data from the official statistics to analyze transnational marriage among immigrants in Germany. Pooling all currently available Scientific Use Files of the German Microcensus between 1976 and 2004, we are able to contribute empirical findings that are unique in their scope and their degree of differentiation. We look at the five most common groups of former labour migrants and study group-specific trends over generations and time. Our empirical analysis is guided by four basic expectations, which are anchored in a more general theoretical framework of immigrants' marriage behaviour. We find, as expected, large group differences in the propensity to select a spouse from one's own country of origin. Assumed effects of the opportunity structure, however, can only be confirmed for women. Central derivations from a general assimilationist view are also only partly supported: A general increase in transnational marriages among ex-Yugoslav and Turkish women over marriage cohorts, and the absence of any effects of structural assimilation on the propensity toward transnational marriages are the most puzzling results." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; wedding; foreign worker; migrant; intermarriage; ethnic group; generation; development
Klassifikation Migration; Familiensoziologie, Sexualsoziologie
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2010
Seitenangabe S. 11-36
Zeitschriftentitel Zeitschrift für Familienforschung, 22 (2010) 1
ISSN 1437-2940
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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