Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Die Funktionsfähigkeit der bundesdeutschen Betriebsverfassung : quantitative und qualitative Evidenz im Überblick

[Zeitschriftenartikel]

Frick, Bernd

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-351104

Weitere Angaben:
Abstract "Obgleich das 1972 novellierte Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) mittlerweile 25 Jahre alt ist und von vielen – insbesondere ausländischen – Beobachtern als eine der wesentlichen Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Erfolg deutscher Unternehmen auf den internationalen Märkten angesehen wird, liegen bislang erst wenige empirische Untersuchungen vor, die die Frage nach den möglichen Effizienzfolgen betrieblicher Arbeitnehmervertretungen thematisieren. Da die verfügbaren Analysen zudem oftmals sehr kleine und damit nicht-repräsentative Unternehmensstichproben verwenden, deren statistische Auswertung widersprüchliche Befunde hervorbringt, ist eine abschließende Beurteilung bislang kaum möglich, denn die Konzentration der empirischen Untersuchungen auf Investitionen in das Sachkapital – im Gegensatz zu solchen in das Human- und Organisationskapital – vernachlässigt zentrale Bereiche des Betriebsratshandelns. Darüber hinaus macht ein Vergleich mit empirischen Untersuchungen aus anderen Ländern deutlich, daß die Defizite der deutschen Untersuchungen – abgesehen von der Datenlage – im wesentlichen in einer mangelhaften Berücksichtigung der Varianz des Betriebsratshandelns zu suchen sind." (Autorenreferat)

"Foreign commentators in particular often perceive the German Works Constitution Act of 1972 as the „institutional basis“ that enables German companies to compete successfully in a steadily globalizing economy. Irrespective of the large number of its proponents, the system's efficiency properties remain underresearched. So far, very little is known about the influence of works councils on productivity, profits, wages and innovations, mainly because most of the empirical studies rely on small and non-representative samples and concentrate on the analysis of works' councils influence on investments in physical capital. Their influence on investments in human and „organizational“ capital – which can be considered as being of primary importance to the works councils – has been largely neglected. Moreover, case study evidence suggests that econometric studies which do not take into account the variance in the behaviour of works councils are likely to produce misleading results." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter labor-management relations; Labor-Management Relations Act; Federal Republic of Germany; workers' representation; representation of interests; efficiency; works council; codetermination; productivity
Klassifikation Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1997
Seitenangabe S. 172-195
Zeitschriftentitel Industrielle Beziehungen : Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management, 4 (1997) 3
ISSN 0943-2779
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top