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Call Center : die Institutionalisierung von Flexibilität

Call centers - institutionalization of flexibility
[Zeitschriftenartikel]

Holtgrewe, Ursula; Kerst, Christian

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-345055

Weitere Angaben:
Abstract "Der Beitrag untersucht, ob die Etablierung des neuartigen Organisationstyps Call Center und dessen starkes Wachstum in den 90er Jahren umstandslos als Ausdruck, Ergebnis und Verstärkung von Prozessen der De-Institutionalisierung zu verstehen ist. Empirisch liegt die Auswertung von Experteninterviews und betrieblichen Erhebungen zugrunde. Die Ausbreitung von Call Centern wird theoretisch als Herausbildung eines neuen Organisationsfeldes begriffen, auf dem Isomorphietendenzen durch strategiefähige Akteure begrenzt und geformt werden. Empirisch zeigen sich sowohl für die Arbeitsbeziehungen in Call Centern als auch im Hinblick auf Prozesse regionaler Clusterbildung deutliche Tendenzen der Re-Institutionalisierung des Feldes. So wird etwa der Anschluss an die deutschen Institutionen der industriellen Beziehungen deutlich erkennbar, aber diese werden im selben Prozess flexibilisiert. Es zeichnen sich soziale Möglichkeiten eines qualitätsorientierten Modernisierungspfads ab, dessen Voraussetzungen untersucht werden." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter direct marketing; telephone; industrial relations; institutionalization; Federal Republic of Germany
Klassifikation Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen; Wirtschaftssektoren
Methode empirisch
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2002
Seitenangabe S. 186-208
Zeitschriftentitel Industrielle Beziehungen : Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management, 9 (2002) 2
ISSN 0943-2779
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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