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Collective bargaining between decentralization and stability : a sectoral model explaining the Swiss experience during the 1990s

Die Schweizerischen Tarifverhandlungen zwischen Dezentralisierung und Stabilität : Entwicklung eines sektoriellen Modelles für die 90er Jahre
[Zeitschriftenartikel]

Mach, Andre; Oesch, Daniel

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-344530

Weitere Angaben:
Abstract "Die brüske konjunkturelle Abkühlung anfangs der 90er Jahre und der mit ihr einhergehende, ungewohnt kräftige Anstieg in den Arbeitslosenzahlen löste in der Schweiz eine hitzige Debatte über das System der kollektiven Verhandlungen aus. Arbeitgeberverbände forderten lautstark eine Flexibilisierung und Dezentralisierung der Branchenabkommen. Obwohl der Deckungsgrad mit Gesamtarbeitsverträgen nur wenig abnahm, kam die schweizerische Sozialpartnerschaft unter erheblichen Druck während des letzten Jahrzehnts. In wichtigen Industriezweigen wurden kollektive Verhandlungen über die Löhne und die Arbeitszeit von der Branchenebene in die Unternehmen verlagert, der Teuerungsausgleich abgebaut und die Jahresarbeitszeit eingeführt. Der generelle Trend in Richtung Dezentralisierung und Deregulierung hat sich jedoch sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Wirtschaftszweige ausgewirkt. Während in einigen Branchen die Verhandlungslogik grundlegend verändert wurde, herrschte in anderen Branchen Stabilität vor. Das Ziel des vorliegenden Artikels ist es deshalb, einerseits den allgemeinen Dezentralisierungstrend empirisch zu unterlegen und andererseits die erstaunlichen Branchenunterschiede innerhalb desselben Trends durch ein strukturelles Modell zu erklären." (Autorenreferat)

"At the beginning of the 1990s, the abrupt change in economic conditions, characterized by a sharp rise of unemployment and the decline of traditional manufacturing industries, triggered a wide debate on collective bargaining in Switzerland. Employers' associations have actively sought the decentralization of the provisions contained in sectoral agreements. Although collective bargaining coverage has decreased only slightly, the functioning of Swiss industrial relations has been seriously challenged on various grounds during the 1990s. In important economic sectors, bargaining over key issues such as wages and working time has been transferred from the sectoral to the company level. Yet the general trend of decentralization and deregulation has affected the existing collective agreements in a highly uneven way. The in-depth changes in some industries constrast with the stability of bargaining in others. The scope of the present article is thus to illuminate both the general trend and the striking inter-sectoral differences within this trend. In a first step, we present empirical evidence on decentralization of sectoral collective bargaining. In a second step, we show nuances within this trend by developing an analytical framework that accounts for the pattern of change which collective bargaining has undergone in different economic sectors." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Switzerland; collective bargaining; decentralization; collective bargaining; social partnership; branch of the economy; wage policy; industrial relations
Klassifikation Wirtschaftssoziologie; Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen; Einkommenspolitik, Lohnpolitik, Tarifpolitik, Vermögenspolitik; Arbeitswelt
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2003
Seitenangabe S. 160-182
Zeitschriftentitel Industrielle Beziehungen : Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management, 10 (2003) 1
ISSN 0943-2779
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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