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"High Performance Work Practices" und betriebliche Mitbestimmung : komplementär oder substitutiv? ; empirische Befunde für den deutschen Maschinenbau

"High Performance Work Practices" and company codetermination : complementary or substitutive?; empirical findings for the German engineering industry
[Zeitschriftenartikel]

Frick, Bernd

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-344463

Weitere Angaben:
Abstract "Ungeachtet der Tatsache, dass in den letzten Jahren die Zahl der Befürworter neuer Formen der Arbeits- und Betriebsorganisation erheblich zugenommen hat, ist unser empirisches Wissen über deren Verbreitung, ihre Determinanten und Effizienzfolgen bislang höchst lückenhaft. Der folgende Beitrag versucht, diese Lücke zu schließen, und dokumentiert anhand einer repräsentativen Stichprobe deutscher Maschinenbauunternehmen die ökonomische Relevanz sogenannter 'High Performance Work Practices' (HPWP). Dabei zeigt sich zunächst einmal, dass sowohl die Betriebs- als auch die Arbeitsorganisation in den Unternehmen des deutschen Maschinenbaus teilweise erhebliche Veränderungen erfahren hat. Darüber hinaus wird deutlich: sowohl die Zahl an HPWP als auch deren spezifische Kombination unter sonst gleichen Bedingungen haben einen positiven Einfluss auf die erwartete wie die tatsächliche wirtschaftliche Entwicklung sowie einen negativen Einfluss auf die Arbeitsnachfrage. Insbesondere der letztgenannte Befund ist wohl geeignet, die unter den Betriebsräten verbreitete Skepsis gegenüber den genannten HPWP zu erklären." (Autorenreferat)

"Although the interest in new forms of organization has been steadily increasing, our empirical knowledge as to their use, their determinants and their economic consequences remains rather limited. The following paper aims at closing this gap. It uses a longitudinal data set from the German metal industry that has been collected annually between 1991 and 1998 and demonstrates the economic relevance of 'high performance work practices' (HPWP). The empirical analysis reveals that the organization of work has changed considerably during the period under consideration. Moreover, it appears that not only the number of HPWP but also their specific combination have - other things equal - an economically relevant and statistically significant and positive influence on firm performance while at the same time their impact on labour demand is significant and negative. The latter finding is likely to explain the scepticism of many works councils towards these HPWP." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter work organization; firm; organization; Federal Republic of Germany; mechanical engineering; enterprise; organizational change; economic development (single enterprise); job demand; codetermination; reorganization; management approach; works council; economic impact
Klassifikation Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen; Organisationssoziologie, Militärsoziologie
Methode deskriptive Studie; empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2002
Seitenangabe S. 79-102
Zeitschriftentitel Industrielle Beziehungen : Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management, 9 (2002) 1
ISSN 0943-2779
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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