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Betriebliche Mitbestimmung in der Krise : welche Rolle spielt das soziale Kapital der Beschäftigten?

Title workplace codetermination the crisis : what role is played by the employees' social capital?
[Zeitschriftenartikel]

Hucker, Tobias

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-344087

Weitere Angaben:
Abstract "Die betriebliche Mitbestimmung hat in den vergangenen Jahrzehnten massiv an Bedeutung verloren und erreicht heute lediglich eine Minderheit der in Deutschland beschäftigten Personen. Bisherige Erklärungsansätze verweisen auf wirtschaftliche, betriebliche und beschäftigungsstrukturelle Veränderungen, die der Ausbreitung betrieblicher Mitbestimmungsformen entgegenstehen. Andere Ansätze beziehen sich auf unternehmenspolitische Strategien, mit denen die Wahl von Betriebsräten gezielt verhindert werden soll. Im Folgenden wird die Perspektive gewechselt und der Fokus auf das interessenpolitische Engagement der Beschäftigten gelegt, das für die Konstituierung eines Betriebsrates notwendig ist. Die Hypothese ist, dass die aktuelle Schwäche der Mitbestimmung auch auf eine abnehmende Organisationsfähigkeit der Beschäftigten zurückzuführen ist. Das theoretische Konzept des Sozialen Kapitals wird als Erklärung für gesellschaftliche und organisationale Entwicklungen herangezogen, die sich negativ auf die Möglichkeiten der Beschäftigten auswirken, ihre Mitbestimmungsrechte geltend zu machen und kodifizierte Beteiligungsstrukturen in ihren Unternehmen zu etablieren." (Autorenreferat)

"The relevance of workplace codetermination has declined dramatically over the last decades. Today, only a minority of employees in Germany works in companies that operate legal forms of workers' representation. Typically, explanations refer to economic, organizational and occupational change processes obstructing the proliferation of workplace codetermination. Other approaches relate to managerial strategies and policies used to prevent the election of works councils within the companies. In contrast, this article focuses on the political activity of employees in relation to the formation of works councils. It is argued that the current weakness of codetermination is also grounded in a declining ability of employees to organize. The theoretical concept of social capital is used to explain how different social processes constrain the opportunities for employees to establish works councils in their companies." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; codetermination; employee; historical development; social capital; enterprise; worker participation; corporate governance; development; temporary work; contract workers; freelancer; small business; structural change; type of employment; company policy; determinants; role; works council
Klassifikation Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen; Sozialgeschichte, historische Sozialforschung; Arbeitswelt
Methode anwendungsorientiert; historisch; Theorieanwendung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2010
Seitenangabe S. 54-72
Zeitschriftentitel Industrielle Beziehungen : Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management, 17 (2010) 1
ISSN 0943-2779
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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