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Trade union decline and what next : is Germany a special case?

Gewerkschaftlicher Niedergang und was dann? : ist Deutschland ein besonderer Fall?
[Zeitschriftenartikel]

Visser, Jelle

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-343930

Weitere Angaben:
Abstract "Dieser Beitrag beginnt mit einem Überblick über internationale Trends bei gewerkschaftlichen Mitgliederzahlen, Organisationsgraden und kollektiven Verhandlungen, wobei ein besonderes Augenmerk auf Deutschland gelegt wird. Der Autor diskutiert dann drei Hypothesen zur gewerkschaftlichen Entwicklung in den letzten Jahrzehnten. Die erste ist, dass Globalisierung und Strukturwandel alle Länder in Richtung einer neo-liberalen Konvergenz beeinflussen, die sich auch im Niedergang der Gewerkschaften manifestiert. Die zweite Hypothese postuliert, dass elastische nationale Institutionen kollektiver Verhandlungen und Gewerkschaft-Arbeitgeber-Kooperationen weiterhin divergente Organisationsgrade in westlichen Ländern ermöglichen. Die dritte Hypothese, die für Deutschland besonders relevant zu sein scheint, geht davon aus, dass Rückkopplungsmechanismen aus internen Unterschieden auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite Prozesse der institutionellen Destabilisierung und des Niedergangs auslösen, unter denen Arbeitgeberverbände wie Gewerkschaften leiden. Im letzten Teil des Beitrags wird eine Reihe von theoretischen und empirischen Gründen angesprochen, weshalb die Umkehrung des gewerkschaftlichen Mitgliederrückgangs sehr schwierig ist und eine große Herausforderung für die Gewerkschaften in Deutschland und anderswo darstellt." (Autorenreferat)

"This paper commences with a survey of international trends in union membership, union density and collective bargaining, while focusing on the comparative position of trade unions in Germany. The author considers three hypotheses concerning the development of unionism in recent decades. The first one is that globalisation and structural change in the economy and labour market pull all countries towards a neo-liberal convergence of which union decline is one manifestation. The second predicts that resilient national institutions of collective bargaining and union-employer cooperation enable continued divergence in unionization levels across Western economies. The third one, which seems particularly relevant for Germany, states that feedback mechanisms from internal diversity among both employers and workers trigger processes of institutional destabilisation and decline from which both employers associations and unions suffer. In the final part of the paper the author gives a number of theoretical and empirical reasons why reversing union decline is very difficult and presents a major challenge for unions in Germany and elsewhere." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; trade union; union movement; development; international comparison; membership; globalization; structural change; employer; cooperation; collective bargaining; trend; reform; South Korea; Europe; EU; United States of America; Canada; Australia; New Zealand; Japan; Far East; Asia; North America; Pacific Rim
Klassifikation Einkommenspolitik, Lohnpolitik, Tarifpolitik, Vermögenspolitik
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2007
Seitenangabe S. 97-117
Zeitschriftentitel Industrielle Beziehungen : Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management, 14 (2007) 2
ISSN 0943-2779
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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