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Mitbestimmung und Massenmedien : Zeitungen als politische Akteure im deutschen Mitbestimmungsdiskurs

Co-determination and the mass media : newspapers as political actors in the German discourse on co-determination
[Zeitschriftenartikel]

Kühne, Kai

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-342962

Weitere Angaben:
Abstract "Anhand einer Inhaltsanalyse, die den Diskurs über Mitbestimmung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Süddeutschen Zeitung sowie der tageszeitung für den Zeitraum von 1998 bis 2007 rekonstruiert, wird die Frage untersucht, inwiefern die deutschen Massenmedien selbst als autonome politische Akteure in der Auseinandersetzung um Mitbestimmung eine Rolle spielen. Dabei werden drei Diskursdimensionen berücksichtigt: die Themenwahl (das Agenda-Setting), die Auswahl von Sprechern (das Standing von Akteuren) und die Verwendung von Deutungsrahmen (das Framing von Themen). Insgesamt sprechen die Ergebnisse der Inhaltsanalyse dafür, dass Massenmedien im Diskurs über Mitbestimmung zum Teil eine aktive politische Rolle spielen. Zwar scheinen für das Agenda-Setting im Untersuchungszeitraum eher generelle Nachrichtenfaktoren maßgeblich gewesen zu sein. Doch sowohl das Standing der verschiedenen Akteursgruppen als auch die Deutungsrahmen und Handlungsempfehlungen weisen zum Teil Differenzen zwischen den untersuchten Zeitungen auf, die nur als Ausdruck unterschiedlicher politischer Positionen erklärbar sind." (Autorenreferat)

"The aim of this paper is to explore to what extent German mass media can be seen as political actors in the conflict about co-determination. For this purpose, a content analysis was performed using the coverage of supervisory board co-determination between 1998 and 2007 in the national daily newspapers 'Frankfurter Allgemeine Zeitung', 'Süddeutsche Zeitung' and 'tageszeitung'. Three discourse dimensions were considered: agenda-setting, the standing of political actors and framing. The results indicate that German mass media do play an active part shaping the discourse on co-determination. While agenda-setting seems to reflect mainly general news values, differences between the newspapers analyzed with respect to both the standing of various actors and their dominant frames of analysis can be attributed mainly to the papers' different political positions." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; daily paper; codetermination; mass media; discourse; the public; comparative research; text analysis; content analysis; interpretation; commentary; reporting; role; industrial relations
Klassifikation Druckmedien; Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2011
Seitenangabe S. 241-261
Zeitschriftentitel Industrielle Beziehungen : Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management, 18 (2011) 4
ISSN 0943-2779
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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