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Bestimmungsfaktoren der zukünftigen räumlich-demographischen Entwicklung in Deutschland

Factors determining future developments in spatial demographics in Germany
[Sammelwerksbeitrag]

Schlömer, Claus

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-338979

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Akademie für Raumforschung und Landesplanung - Leibniz-Forum für Raumwissenschaften
Abstract Die drei großen Komponenten des demographischen Wandels, Alterung, Schrumpfung und Internationalisierung, erfassen die Regionen Deutschlands mit unterschiedlicher Intensität und unterschiedlicher Gewichtung. Trotz der generell einsetzenden Abnahme der Bevölkerung wird es durchaus noch Regionen geben, die bis 2020 Bevölkerungsgewinne aufweisen können. Unter räumlichen Gesichtspunkten ist daher das Nebeneinander von wachsenden und schrumpfenden Regionen eine weitere Eigenschaft des demographischen Wandels, vor allem in der näheren Zukunft. Allerdings sind für die Zukunft nicht nur quantitative, sondern verstärkt auch qualitative Aspekte des Wandels zu bedenken. Sie drücken sich in der Pluralisierung und Ausdifferenzierung der Lebensstile aus und haben z. B. eine Heterogenisierung der Nachfrage mit zunehmend individualisierten Bedürfnissen zur Folge. Ein Blick über den Prognosehorizont bis 2020 hinaus zeigt, dass nach 2020 der Rückgang der Bevölkerung, der langfristig fast alle Regionen betreffen wird, ein immer größeres Gewicht bekommen wird.

The three major components of demographic change – the ageing, depletion and international diversification of the population – are affecting Germany’s regions with varying degrees of intensity and with differences in their relative significance. Despite the overall loss of population, there are nonetheless a number of regions which may well display positive growth rates for population in the years up to 2020. From a spatial perspective, the coexistence of regions with growing and declining populations has therefore to be seen as one additional aspect of demographic change, particularly over the short term. However, in looking to the future, attention must be given not only to the quantitative aspects of demographic change, but increasingly also to qualitative aspects. These are manifested in the pluralisation and diversification of life-styles; one consequence of this is increasing heterogeneity in demand for goods and services reflecting increasingly individualised needs. Looking beyond the horizon of 2020, the prognosis points to an increasingly critical decline in population after 2020, which in the long term will affect all regions.
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; population decrease; spatial planning; regional development; regional difference; demographic factors; population development; demographic aging; internationalization
Klassifikation Bevölkerung; Raumplanung und Regionalforschung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Demographische Trends in Deutschland : Folgen für Städte und Regionen
Herausgeber Gans, Paul; Schmitz-Veltin, Ansgar
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Erscheinungsort Hannover
Seitenangabe S. 4-16
Schriftenreihe Forschungs- und Sitzungsberichte der ARL, 226
ISSN 0935-0780
ISBN 978-3-88838-055-6
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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