Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Räumliche Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Wohnungsmarkt

Spatial effects of demographic change on the rented property market
[Sammelwerksbeitrag]

Waltersbacher, Matthias

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-338905

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Akademie für Raumforschung und Landesplanung - Leibniz-Forum für Raumwissenschaften
Abstract Im Beitrag werden die Wirkungen des demographischen Wandels auf die Wohnungsmärkte und den Wohnungsbedarf anhand geeigneter Indikatoren dargestellt. Damit können quantitative Aussagen zum zukünftigen Wohnungsbedarf und der zu erwartenden Situation auf den Wohnungsmärkten getroffen werden. Vor dem Hintergrund des zukünftigen Bevölkerungsrückganges und des sozioökonomischen Wandels der Gesellschaft ist eine rein quantitative Beschreibung des zukünftigen Wohnens nicht angemessen. Zum einen sind reine (Neubau-)Mengeneffekte zur Bedarfsdeckung in vielen Regionen nicht mehr interessant, zum anderen erfordert die Heterogenisierung der Nachfrage mit individualisierten Wohnbedürfnissen eine Abkehr von standardisierten Bedarfskennziffern. Deswegen wird der demographische Wandel auch hinsichtlich der Lebensweisen der Haushalte und der daraus entstehenden Nachfrage interpretiert. Eine zunehmend individualisierte Lebensweise bei gleichzeitigem Bedeutungsverlust „normaler“ Haushaltsbiographien und familiärer Netze stellen die Wohnungsmärkte vor neue Situationen.

This article makes use of a number of indicators to describe the effects of demographic change on residential property markets and on housing needs. With these indicators it is possible to make quantitative assessments of future housing need and of the situation to be expected on housing markets (particularly for rented property). Against the background of declining populations and socio-economic change in society, it is inappropriate to undertake a purely quantitative description of the housing situation in the future. For one thing, there is no longer much interest in many regions in the quantitative effects of large-scale housebuilding programmes to provide for need; equally, however, the increased heterogeneity of demand reflecting more individualised housing needs calls into question the value of standardised indicators of housing need. Consequently, demographic change is also interpreted in terms of the living styles of households and the ensuing housing needs. With the rise in the number of single-person households, accompanied by the decline in the significance of households with “normal” constellations and of family networks, the situations which housing markets need to address have changed.
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; population development; apartment; demand; housing market; population decrease; socioeconomic development
Klassifikation Raumplanung und Regionalforschung; Bevölkerung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Demographische Trends in Deutschland : Folgen für Städte und Regionen
Herausgeber Gans, Paul; Schmitz-Veltin, Ansgar
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Erscheinungsort Hannover
Seitenangabe S. 112-130
Schriftenreihe Forschungs- und Sitzungsberichte der ARL, 226
ISSN 0935-0780
ISBN 978-3-88838-055-6
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top