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Dezentralisierung im Bereich der Regionalpolitik: Möglichkeiten und räumliche Konsequenzen

Decentralisation in the field of regional policy: possibilities and spatial consequences
[Sammelwerksbeitrag]

Rosenfeld, Martin T. W.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-338365

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Akademie für Raumforschung und Landesplanung - Leibniz-Forum für Raumwissenschaften
Abstract Nach einer Skizzierung möglicher Formen der Kompetenzverteilung für die deutsche und europäische Regionalpolitik wird untersucht, welche räumlichen Effekte zu erwarten sind, wenn es – ausgehend von der heutigen starken Zentralisierung – zu einer Annäherung an eine total dezentralisierte Regionalpolitik käme. Bei der Beihilfenkontrolle sollte eine zentrale Zuständigkeit erhalten bleiben. Ein Abbau der EU-Zuständigkeit für die Festlegung von Förderinstrumenten hätte Nachteile, weil die deutsche Regionalpolitik heute eine geringere instrumentelle Vielfalt zulässt als die EU. Hinsichtlich der Entscheidung über die Verwendung von regionalpolitisch motivierten Finanztransfers spricht alles für Dezentralisierung. Dies setzt voraus, dass die Förderregionen über den Erfolg ihrer Maßnahmen Rechenschaft ablegen müssen, und dass die Anreize der dezentralen Akteure für wachstumsfördernde Maßnahmen erhöht werden, durch welche ihre Region zukünftig auf Hilfen von außen verzichten kann.

Following an outline of possible forms of competence distribution for German and European regional policy is an examination of the spatial effects that can be expected if a rapprochement to a totally decentralised regional policy were achieved – proceeding from the assumption of today’s strong centralisation. A strong centralised jurisdiction should remain in the field of subsidy supervision. A decline of EU powers concerning the determination of subsidy instruments would be disadvantageous as German regional policy currently allows less instrumental diversity than the EU. Concerning the decision of using financial transfer policies that are regionally motivated, decentralisation would be the favourable solution. A prerequisite would be that the subsidised region would have to answer for the success of its measures and that the incentives of the decentralised participants for growth supporting measures, through which their region could do without support in the future, be intensified.
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; regional policy; decentralization; development area; promotional program; EU; funding
Klassifikation Raumplanung und Regionalforschung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Das föderative System in Deutschland : Bestandsaufnahme, Reformbedarf und Handlungsempfehlungen aus raumwissenschaftlicher Sicht
Herausgeber Färber, Gisela
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2005
Verlag Verl. d. ARL
Erscheinungsort Hannover
Seitenangabe S. 240-256
Schriftenreihe Forschungs- und Sitzungsberichte der ARL, 224
ISSN 0935-0780
ISBN 3-88838-053-7
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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