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Social structure and voting behaviour in Denmark since 1920

Social structure and voting behaviour in Denmark since 1920
[Konferenzbeitrag]

Thomsen, Soeren Risbjerg

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-337966

Weitere Angaben:
Abstract Der Autor untersucht auf der Grundlage von Aggregatdaten Zusammenhänge zwischen Sozialstruktur und Wahlverhalten und die zeitlichen Veränderungen in Dänemark seit 1920. Es wird ausgeführt, daß die hier vorgelegte Aggregatdatenanalyse wissenschaftlich unsicher ist, weil trotz der Verwendung von Korrelationen statt der Verwendung von Regressionskoeffizienten die Gefahr des ökologischen Fehlschlusses (Gruppenfehlschluß) nicht völlig ausgeschlossen werden kann. Seit dem Beginn dieses Jahrhunderts besteht in Dänemark die soziale Hauptspannungslinie zwischen der Arbeiterklasse und der übrigen Gesellschaft. Ein Index der Polarisation zwischen den Klassen zeigt jedoch seit 1920 sinkende Werte, so daß ein friedlicher Wandel hin zur Kooperation zwischen der von der Arbeiterklasse unterstützten Sozialdemokratie und dem bürgerlichen Lager vermutet werden kann. Zu einer solchen Annäherung kam es ausweislich des Polarisationskoeffizienten über lange Zeit hinweg immer nur dann, wenn die Regierung von den Sozialdemokraten gestellt wurde. Unter einer bürgerlichen Regierung war eine solche Veränderung nach 1982 erstmals zu beobachten. Weitere Untersuchungsergebnisse zeigen, daß die drei "Klassen" Bauern, Landarbeiter und städtische Selbständige sich in einem Auflösungsprozeß befinden. Die abnehmende Polarisierung zwischen den Klassen in Dänemark ist sowohl zurückzuführen auf die schwindende Unterstützung der Sozialdemokratie durch die Arbeiterschaft als auch auf eine steigende Sympathie für die Sozialdemokratie in den Reihen der Angestellten des öffentlichen Sektors. Es wird angenommen, daß dies Auswirkungen des sehr großen öffentlichen Sektors in Dänemark sind, der eine Spannungslinie schafft zwischen denen, die von ihm direkt profitieren und jenen, bei denen dies nicht der Fall ist. (ICF)
Thesaurusschlagwörter Denmark; social structure; social conflict; party; social democracy; social stratification; social class; election; public sector; work force; political system
Klassifikation Sozialgeschichte, historische Sozialforschung; politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode empirisch; historisch
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Politik und Milieu: Wahl- und Elitenforschung im historischen und interkulturellen Vergleich
Herausgeber Best, Heinrich
Konferenz Tagung "Sozialstruktur und politische Konflikte in Deutschland 1867 - 1987. Perspektiven einer Analyse von Massendaten der historischen Wahl- und Elitenforschung". Königswinter, 1987
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 1989
Verlag Scripta Mercaturae Verl.
Erscheinungsort Sankt Katharinen
Seitenangabe S. 289-304
Schriftenreihe Historisch-Sozialwissenschaftliche Forschungen : quantitative sozialwissenschaftliche Analysen von historischen und prozeß-produzierten Daten, 22
ISBN 3-922661-52-1
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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