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Chinas außenpolitische Thinktanks: neue Rollen und Aktivitäten

[Arbeitspapier]

Abb, Pascal

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-337559

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber GIGA German Institute of Global and Area Studies - Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien, Institut für Asien-Studien
Abstract Die Zahl der Thinktanks in China steigt unaufhörlich. Dem neuesten Global Think Tank Report zufolge haben derzeit nur die USA mehr Denkfabriken. Chinesische Thinktanks sind in den letzten Jahren nicht nur zahlreicher geworden, sie haben auch ihr Tätigkeitsfeld ständig ausgeweitet. Diese Entwicklung wurde von der regierenden Kommunistischen Partei gezielt gefördert, die unter ihrem Generalsekretär Hu Jintao das Konzept der "wissenschaftlichen Entwicklung" zur politischen Leitlinie erhoben hat. Thinktanks sollen die für die Erreichung dieser Entwicklungsziele notwendige Expertise erarbeiten und dienen somit auch der politischen Legitimation. Dies gilt besonders auch für die immer komplexeren Fragen der internationalen Politik. Die Nutzbarmachung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Politikberatung war der ursprüngliche Hauptgrund für die Etablierung der inzwischen zahlreichen chinesischen Thinktanks und stellt nach wie vor ein wichtiges Aktivitätsfeld dar. Thinktanks unterstehen direkt einer Behörde oder einem Exekutivorgan. Diese Beziehung legt den Kommunikationskanal für interne Analysen fest. Thinktanks und ihre Expertise sind ein unverzichtbares Element in der Umsetzung chinesischer Wachstums- und Aufstiegsstrategien, was ihnen eine langfristig herausgehobene Stellung im System garantiert. Durch die Arbeit von Thinktanks und die Zuweisung von Forschungsprojekten lassen sich daher Einblicke in die mittelfristige Politikplanung der chinesischen Führung gewinnen. Neben der klassischen Politikberatung sind diese Institute auch auf neuen Feldern, insbesondere in der Öffentlichkeitsarbeit und beim internationalen Austausch aktiv geworden. Die "Öffentliche Diplomatie" soll seit dem Jahr 2009 der Verbesserung des internationalen Images des Landes dienen.
Thesaurusschlagwörter China; think tank; foreign policy; political consulting; science; development; international relations; political development; Far East
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2013
Erscheinungsort Hamburg
Seitenangabe 8 S.
Schriftenreihe GIGA Focus Asien, 3
ISSN 1862-359X
Status Veröffentlichungsversion; nicht begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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